Bremer Friedensforum
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den 8. September 2006

Presseinformation/Terminhinweis:

Andreas Zumach-Vortrag: Fünf Jahre nach dem 11. September 2001

Bremen. Der Journalist Andreas Zumach spricht am Montag, 11. September, im Forum Kirche, Hollerallee 75, um 19.30 Uhr zum Thema "Fünf Jahre nach dem 11. September 2001". Zu der Informations- und Diskussionsveranstaltung laden die Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, die Ökumenische Initiative Bremen, das Bremer Friedensforum, der Arbeitskreis "Genfer Initiative für israelisch-palästinensischen Friedensvertrag" und das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung ein. Der Journalist aus Genf und Autor des Buches "Die kommenden Kriege" will Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie Kriege vermieden werden können. Zumach war in den 80er Jahren als Sprecher des bundesweiten Koordinierungsausschusses der Friedensbewegung aktiv. Seit 1988 ist er in Genf als UN-Berichterstatter und Korrespondent akkreditiert. 1954 in Köln geboren, studierte Andreas Zumach an der dortigen Universität Sozialarbeit, Journalismus und Wirtschaft. Von 1979 bis 1981 berichtete Zumach noch zu Apartheidszeiten aus Südafrika. Von 1973 bis 1975 lebte er in den USA. 2004 wurde der "Kant-Weltbürger-Preis" an Andreas Zumach verliehen. Nach Ansicht von Andreas Zumach ist die UNO seit dem Irakkrieg deutlich geschwächt: "Die USA halten an ihrer Präventivkriegsdoktrin fest. Andere ziehen nach. Europa träumt von politischer Emanzipation durch militärische Stärke. Das Ende der Ölzeitalters ist absehbar bei wachsendem Energiebedarf in den USA, Europa und China. Es scheint, dass wir einer Epoche der Kriege um Ressourcen, um Menschenrechte und Machtgewinn entgegen gehen", lauten Thesen von Zumach.

Foto Andreas Zumach, honorarfrei

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