Bremer Friedensforum
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den 4.8.2006

Pressemitteilung

Nahostkrieg: Bremer Friedensforum schreibt Bundeskanzlerin Bremen.

Für den Nahen Osten fordert das Bremer Friedensforum einen sofortigen Waffenstillstand. In einem dringenden Appell werden Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier gebeten, sich dafür auszusprechen. Eine Waffenruhe muss nach Ansicht der Friedensgruppe für die Einleitung umfangreicher Verhandlungen für eine Lösung Israel/Palästina und den gesamten Nahen und Mittleren Osten genutzt werden - unter Einbeziehung aller Konfliktbeteiligten.

Bei der Mahnwache zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am Sonntag, 6. August, um 16 Uhr auf dem Bremer Marktplatz wird die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand und eine Friedenslösung für den Nahen und Mittleren Osten aufgegriffen. Für den kommenden Donnerstag, 10. August, ruft das "Bremer Aktionsbündnis gegen den Krieg im Nahen Osten" zu einer Demonstration und Kundgebung um 17 Uhr ab Hauptbahnhof auf. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bremerfriedensforum.de abrufbar.

Dokumentation:

Bundeskanzleramt
Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Auswärtiges Amt
Herrn Minister Dr. Frank-Walter Steinmeier
11013 Berlin

Sofortige Waffenruhe in Nahost

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

sehr geehrter Herr Minister,

wir schließen uns dem dringenden Appell von deutschen Friedensorganisationen an, darunter auch die "Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden", und möchten Sie auffordern, das internationale Gewicht der Bundesrepublik Deutschland für eine sofortige, bedingungslose Waffenruhe in Nahost einzusetzen, im Sinne der Petition, die von israelischen Bürgern initiiert wurde:

1. alle Feindseligkeiten in Libanon, Gaza, der Westbank und Israel unmittelbar und bedingungslos einzustellen,

2. wir rufen alle Parteien, Israel, die Palästinenser, Libanon und Syrien dazu auf, einen kontinuierlichen und ernsthaften Dialogprozess zu beginnen, mit dem Ziel, Übereinstimmungen zu erreichen, die das Ende des Konflikts ermöglichen,

3. zu sofortigen Verhandlungen über die Freilassung und den Austausch von Gefangenen. Jeder Aufschub kann zu weiterem Desaster führen.

Für Ihre Stellungnahme wären wir dankbar.

Hochachtungsvoll

Ekkehard Lentz

Sprecher Bremer Friedensforum