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den 14. Juli 2006

Presseinformation

Friedensgruppen erinnern Präsident Bush an Kriege

Bremen. Anlässlich des Aufenthalts von US-Präsident Bush in Deutschland erinnerten bundesweit Friedensgruppen an die fortdauernden Kriege in Irak und Afghanistan, an Völkerrechtsbruch, Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen und warnten vor einer Eskalation des Irankonfliktes, die für die gesamte Region verheerend sein könnte. Bei einer Aktion auf dem Marktplatz kritisierte Barbara Heller vom Bremer Friedensforatz kritisierte Barbara Heller vom Bremer Friedensforum den Beschluss der fünf Vetomächte und Deutschlands, das Dossier über den Streit um das iranische Atomprogramm noch vor der für Mitte August avisierten Antwort Irans auf das Verhandlungspaket an den UN-Sicherheitsrat zu geben. Von Kanzlerin Merkel verlangte sie eine eindeutige Absage gegenüber allen militärischen Optionen. Angesichts der kriegerischen Eskalation in Israel, Gaza und Libanon sei ein glaubhaftes Engagement für Friedenslösungen in der Gesamtregion besonders dringend. So müssten, parallel zu einer entsprechenden US-amerikanischen Einwirkung auf Israel, die syrische und iranische Regierung dazu bewegt werden, ihren Einfluss auf Hisbollah und Hamas für einen Stopp der Gewaltspirale geltend zu machen.

 

Das Bremer Friedensforum forderte anlässlich des Besuchs von US-Präsident Bush in Deutschland das Ende von Kriegen und Kriegsplanungen. Foto: Ekkehard Lentz, honorarfrei

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