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den 9. November 2005

 

Pressemitteilung

Friedensgruppen protestieren gegen Hermes-Bürgschaften

Bremen. "Keine Hermes-Bürgschaften für Rüstungsexporte", lautete das Motto einer einstündigen Protestmahnwache am Donnerstag vor der Bremer Niederlassung der Hermes-Kreditversicherung in der Martinistraße. Auch in anderen deutschen Städten mit Hermes-Niederlassungen fanden ähnliche Aktionen statt. Vertreter verschiedener Friedensgruppen forderten angesichts der Gewährung staatlicher Hermes-Bürgschaften für deutsche Rüstungsexporte ein generelles Verbot dieser Garantien. Auch für den Export der so genannten Dual-use-Güter, die zivil und militärisch gleichermaßen verwendbar sind, wenn ein militärischer Empfänger angegeben wird. "Wir sind nicht damit einverstanden, dass Rüstungsexporte weiterhin mit unseren Steuergeldern abgesichert werden", erklärten Andrea Kolling von der Kampagne "Stoppt den Rüstungsexport" und Ekkehard Lentz, Sprecher des Bremer Friedensforums, anlässlich der Aktion.

Anlage Foto (bitte anklicken)


Bildunterschrift:

Mitglieder von Friedensgruppen protestierten gegen Hermes-Bürgschaften für Rüstungsexporte vor der Niederlassung der Hermes-Kreditversicherung in der Martinistraße.

 

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Für Rückfragen:
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