Bremer Friedensforum
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31. August 2005

Pressemitteilung

DGB und Friedensforum rufen zum Antikriegstag auf

Bremen. Mit 160 Veranstaltungen zum Antikriegstag erinnern Friedensgruppen und Gewerkschaften in Deutschland an den Beginn des Zweiten Weltkriegs vor
66 Jahren. Am Donnerstag, 1. September, sprechen während der traditionellen Mahnwache des Bremer Friedensforums um 17 Uhr auf dem Marktplatz der Gewerkschafter Herbert Behrens von Ver.di und die Japanologin Annette Tautz zum Thema "Hiroshima - die Mahnung für heute". Auch der DGB Bremen ruft zu der Kundgebung auf. Um 20 Uhr referiert in der St. Stephani-Gemeinde Rudi Friedrich von Connection e.V. zum Thema: "Kriegdienstverweigerung und Desertion international - höchst aktuell". Dort findet auch vom 28. August bis 2. 0ktober eine Ausstellung zum Thema "Entfernung von der Truppe.
Kriegsdienstverweigerung und Desertion im 3. Reich" statt.

Das Bremer Friedensforum wendet sich zum Antikriegstag gegen die Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt, warnt vor einer Eskalation im Atom-Konflikt mit Iran und fordert die Profilierung der Europäischen Union als Bündnis für zivile Konfliktbearbeitung. Eine wesentliche Lehre aus dem Kriegsende vor 60 Jahren sieht das Friedensforum im grundgesetzlichen Verbot des Angriffskrieges, das mittlerweile durch die regierungsamtlichen Neudefinitionen der Aufgaben der Bundeswehr unterhöhlt wird.

 

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