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den 13. Juni 2005

Presseinformation

Rüstungswegweiser weist auf Rüstungsproduktion in Bremen hin

Bremen. Mit einem 2,5 Meter hohen "Rüstungswegweiser" haben das Bremer Friedensforum und die Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) am 11. Juni auf die Rüstungsproduktion in Bremen hingewiesen. "Bremen ist hier nach wie vor eine Hochburg", erklärte der Sprecher des Friedensforums, Ekkehard Lentz, den Sinn der öffentlichen Aktion in der Innenstadt.

Firmen wie die Lürssen-Werft, EADS, OHB-System AG, Rheinmetall Defence Electronics GmbH und Atlas Elektronik GmbH würden viel Geld mit der Herstellung von Kriegsmaterial verdienen. So benannte der "Rüstungswegweiser" die Firmen, die am Geschäft mit dem Tod beteiligt sind.

Die Friedensgruppen sprachen sich für die Einstellung von Rüstungsproduktion und -export sowie die Umstellung von Rüstungsbetrieben auf die Herstellung ziviler Güter (Rüstungskonversion) aus. Adressat des Forderungskatalogs war auch der Bremer Senat, der das 2001 beendete Konversionsprogramm neu auflegen und energisch voran treiben soll.

Anlage Foto: Joachim Fischer, honorarfrei

Bildunterschrift:

Mit einem "Rüstungswegweiser" wiesen Friedensgruppen auf Bremer Rüstungsunternehmen hin.

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