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14. Januar 2005

 

Pressemitteilung

Friedensorganisationen protestieren gegen Eiswettenredner

Bremen. Die Deutsche Friedensgesellschaft und das Bremer Friedensforum protestieren gegen die Reden von Siemens-Vorstandschef Heinrich von Pierer und Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) bei der 176. Bremer Eiswette.
Treffpunkt für die Aktion ist am Samstag, 15. Januar, ab 13.30 Uhr vor den Treppen des Bremer Congress-Centers an der Bürgerweide.

Dass beide Ehrengäste gemeinsam eingeladen wurden, ist sicherlich nicht zufällig. Der Siemens-Konzern produziert für die Ausstattung von Kampfflugzeugen, Kriegsschiffen, Lenkwaffen und Panzern mit Informationstechnologie und elektrischen Hilfsmitteln. Siemens ist beispielsweise an der Produktion des Eurofighters beteiligt. Die Anwesenheit von Minister Struck wird zum Anlass genommen werden, gegen Auslandseinsätze und Rüstungsexporte die Stimme zu erheben. Mit einem selbst getexteten Gedicht und Transparenten weisen Vertreter der Friedensorganisationen bei der Eiswetteveranstaltung auf die Gefahren der gegenwärtigen Forcierung der Hochrüstung und des Rüstungsexportes in Deutschland und der Welt hin.
Kostprobe: "Egal, ob nun die Weser ,steiht', Hauptsache ist: die Rüstung ,geiht'. Struck und Pierer tun`s zu zweit."