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1. März 2004

Pressemitteilung

Friedensgruppen protestieren gegen Gelöbnis in Bremerhaven

BREMEN - Bremerhavener und Bremer Friedensgruppen protestieren am Donnerstag, 4. März, gegen die Vereidigung von 300 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr auf dem Ernst-Reuter-Platz in Bremerhaven. Die Zeremonie findet um 14 Uhr statt, bei der Innensenator Röwekamp die Ansprache halten wird. Zwecks kostengünstiger Reise in die Seestadt treffen sich Bremer Protestler um 12.15 Uhr am Infopoint im Hauptbahnhof.

Die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK) und das Bremer Friedensforum empfinden das Militärspektakel auf zivilem Boden als eine Provokation und wehren sich gegen die Zurschaustellung von Soldaten und Waffen. "Die öffentliche Vereidigung trägt zur Militarisierung der Gesellschaft bei und soll der Bevölkerung die neue Rolle der Bundeswehr als weltweit präsente Truppe verdeutlichen", betont Dr. Ernst Busche von den Friedensgruppen.
Starke demokratische und pazifistische Kräfte müssten in Deutschland die Normalität sein, nicht der 'Bürger in Uniform'.

Weitere Informationen: Joachim Fischer, (0421) 54 23 48, Ernst Busche,
(0421) 35 58 16, und in Bremerhaven: Günter Matthiessen, (0471) 2 18 61

 

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