Bremer Friedensforum
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den 22.1.2003

Pressemitteilung

 

KIRCHENLEUTE STEHEN AUF FÜR DEN FRIEDEN

Gottesdienst, Lichterkette, Demos und Friedenslauf

Kürzlich haben sich angesichts des drohenden Irak-Krieges 80 Vertreter aus über 20 Bremer Kirchengemeinden zu einem Friedensratschlag getroffen. Sie wollen, dass die Kirchen in Bremen für den Frieden ihre Stimme erheben. "Als Christen" so der Friedensbeauftragte der Bremischen Evangelischen Kirche, Pastor Martin Warnecke, "sagen wir NEIN zum Krieg als Mittel der Politik." Am 7. Februar 2003 um 17.00 Uhr wird im Bremer Dom ein zentraler Friedensgottesdienst stattfinden. Anschließend werden sich die Gottesdienstbesucher mit Lichtern zum Martini-Anleger begeben, um an der Weser entlang eine Lichterkette zu bilden. Die Kirchengemeinden in Bremen sind aufgefordert, den Gottesdienst um 16.45 Uhr mit Glockenläuten einzuleiten.

Kirchenvertreter, darunter über 50 Pastorinnen und Pastoren, rufen außerdem dazu auf, am 8. Februar 2003 an der Demonstration von Bremer Friedensforum und Attac teilzunehmen. Sie beginnt um 11.30  am Ziegenmarkt (Vor dem Steintor/Nähe Sielwall) und endet mit einer Schlusskundgebung um 13.00 Uhr auf dem Marktplatz.

Die Kirchengemeinden werden weiter gebeten, an ihre Gebäude Transparente mit Aufschriften gegen den Krieg anzubringen. Außerdem ist eine Zeitungsanzeige mit einem Aufruf von Bremer Friedensforum und Friedensratschlag Bremer Kirchengemeinden vorgesehen, in der das NEIN zum Krieg gegen den Irak deutlich zum Ausdruck gebracht und die Bundesregierung aufgefordert wird, alle politischen Mittel zu nutzen, um sich dem Krieg entgegen zu stellen. Viele Bremer haben auch vor, am 15. Februar 2003 mit Bus oder Bahn zur Großdemonstration nach Berlin zu reisen. Buskarten dafür sind im Attac-Büro Bauernstr. 2 zu erhalten.

Am Tag davor, dem 14. Februar, wird um 17.00 ein Lauf gegen den Krieg unter dem Motto "Sich für den Frieden bewegen" beginnen. Das Weserstadion wird Start und Ziel sein. Eine Pause mit kleiner Kundgebung findet auf dem Marktplatz statt. Auch Skater und Radfahrer sind zum Mitmachen aufgefordert.