Bremer Friedensforum
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23. April 2002

 

Pressemitteilung

Friedensforum: Protest gegen Bundeswehrausstellung

Bremen. Das Bremer Friedensforum bereitet mit anderen Gruppen Protestaktivitäten gegen die Ausstellung der Bundeswehr „Unser Heer“ vom 2.
bis 6. Mai auf der Bürgerweide vor, mit der vor allem Schüler und Jugendliche ab 14 Jahren angesprochen werden sollen.

In einem Offenen Brief bitten die Abrüstungsinitiative Bremer Kirchengemeinden, die Gesamtschülervertretung und das Friedensforum Bildungssenator Willi Lemke „dringend, sich gemäß der Bremer Landesverfassung (Artikel 26) dafür einzusetzen, dass in den Schulen eine breite Debatte über zivile Konfliktlösungsstrategien geführt und der Besuch der Bundeswehrausstellung nicht empfohlen wird.“

„Wir sehen in dieser Veranstaltung einen weiteren Schritt hin zur Militarisierung der Gesellschaft. Anstelle ziviler Konfliktlösungsstrategien werden Militäreinsätze vorgestellt. Die Bevölkerung soll sich daran und an die damit verbundenen hohen Rüstungskosten gewöhnen“, erklärte Forumssprecher Ekkehard Lentz.

Mit der Forderung an Senat und Bremische Bürgerschaft, nach dem 6. Mai 1980 (öffentliches Rekrutengelöbnis) kein zweites Militärspektakel auf zivilem Boden in Bremen zuzulassen, rufen die Militärgegner zu einer Kundgebung am 2. Mai um 14 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz auf.

Anlage: Rede Hartmut Drewes bei Kundgebung gegen die Ausstellung