Bremer Friedensforum
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den 25.8.1998

Pressedienst

Bremer Friedensforum begrüßt Regierungswechsel

Bremen. Das Bremer Friedensforum begrüßte auf seiner Zusammenkunft die Abwahl der Kohl- Regierung und forderte gleichzeitig einen Politikwechsel. "Wir machen uns keine Illusionen: Eine SPD-Grüne Koalition alleine bedeutet noch keine neue Politik. Auch nach dem 27. September müssen wir die Regierenden außerparlamentarisch unter Druck setzen", erklärte Forumssprecher Ekkehard Lentz vor der Organisation.

Unter anderem fordert das Friedensforum eine deutliche Senkung der Rüstungsausgaben zugunsten einer aktiven Beschäftigungs- und Sozialpolitik, die Verkleinerung der Bundeswehr und deren ausschließlich defensive Ausrichtung, die Rücknahme von Rüstungsgroßprojekten, zum Beispiel des Eurofighters, ein Verbot von Rüstungsexporten und die Einstellung von Militärhilfen für andere Staaten, einen Beitrag zur Beseitigung aller Atomwaffen sowie den Stopp der Ausweitung der NATO.