Aktuelles

Datum: 1. September 2015
Ort: Marktplatz, Bremen
Zeit:17:00-18:00 Uhr

Aktion zum Antikriegstag 2015

Bremer Erklärung zum Antikriegstag 2015

Kriege und Krisen beunruhigen die Menschen zunehmend, auch in Deutschland. Besonders gefährlich ist die Situation in der Ukraine, in der es trotz der beiden Minsker Abkommen zunehmend zu militärischen Auseinandersetzungen kommt. Damit einher geht eine Verschärfung der Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Mächten.

Explosiv ist ebenfalls die Lage im Nahen und Mittleren Osten: die schweren Kämpfe in Syrien unter Beteiligung ausländischer Mächte wie der USA, der Türkei, des IS und anderer Gruppierungen, die Bombardierungen der Türkei gegen die PKK, die Kämpfe im Irak und im Jemen sowie in Libyen verwandeln die Region in ein Schlachtfeld. Das ist eine der wesentlichen Ursachen der massenhaften Flüchtlingsströme mit Tausenden von Ertrinkenden. Das Problem der durch Israel besetzten und zum Teil besiedelten oder eingeschlossenen Palästinagebiete ist weiter ungelöst.

An fast allen Konflikten sind die USA, die NATO und die EU beteiligt, entweder direkt durch militärische Maßnahmen und Aktionen oder durch Waffenlieferungen, Manöver an der russischen Grenze, durch Drohnenkrieg oder enge Beziehungen zu kriegführenden Staaten in den Regionen. So zeigte erst kürzlich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier Verständnis für die türkische Militäroffensive gegen die PKK.

Zerstörung der Lebensgrundlagen, Hunger, Gewalt, Millionen Flüchtlinge, Hunderttausende Kriegstote zeigen: Krieg ist niemals eine Lösung.

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