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Erster Bremer Solidaritätsbasar für Syrien

Die westliche Sanktionspolitik unter Führung der USA sorgt seit 2011 für Hunger in Syrien. Die USA, die einen Teil Syriens im Norden besetzt halten und den Krieg mit Waffenlieferungen an die Dschihadisten angeheizt hatten, blockieren mit ihrer Politik den Bank- und Handelsverkehr des syrischen Staates. In das hungernde Syrien können keine Lebensmittel, keine Gelder z.B. für Hilfsorganisationen, aber auch keine Ersatzteile für die Produktion u.a. mehr eingeführt werden. Dieses und anderes mehr schilderte der Journalist und Nahostexperte Manfred Ziegler in seinem Vortrag zum Beginn des „1. Bremer Solidaritätsbasar für Syrien“. Trockenheit, fehlende Düngemittel verschärften in den letzten Jahren die Lage im Land. Ziegler berichtete, dass dadurch die von der Regierung geplanten Maßnahmen zum Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Landes bisher nicht durchgeführt werden konnten.
Der Solidaritätsbasar sammelt Geld für Aufforstung, Saatgut und Setzlinge. Weiter unterstützt er auch Familien finanziell, Gärten zur Selbstversorgung anzulegen.
Petra Scharrelmann begrüßte die Gäste im Namen des Initiativkreises „Sanktionen töten – Aufhebung der Sanktionen gegen die Menschen in Syrien“ und es sprach zur Lage in Syrien der Nahostexperte Manfred Ziegler, Frankfurt a.M..

Download: Begrüßung von Petra Scharrelmann

Stream Vortrag zum Basar:


Fotos: Hartmut Drewes
Erstellt am: 05.10.2022
Bilder:
21:32:12
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