Gräberfeld

Verstoß gegen die Genfer Konventionen und bilaterale Kriegsgräberabkommen?


Franz von Liszt Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen:
Working Paper liegt jetzt als Broschüre vor

Dieses Working Paper geht auf eine Anfrage des Bremer Friedensforums zurück. Laut Recherchen des Friedensforums und der „Bürgerinitiative Bremen-Oslebshausen und umzu“ liegen auf einem Gelände, auf dem eine neue Bahnwerkstatt errichtet werden soll, noch die sterblichen Überreste von sowjetischen Kriegsgefangenen aus den Jahren 1941 bis 1945. In diesem Zusammenhang stellt sich u.a. die Frage, wie das humanitäre Völkerrecht Gräber von Kriegsgefangenen schützt. Das Bremer Friedensforum ist an uns mit der Bitte herangetreten, die damit verbundenen Fragen aufzugreifen und dazu Stellung zu nehmen. In Absprache mit Herrn Ekkehard Lentz, dem Sprecher des Bremer Friedensforums, und im Austausch mit meinem Mitarbeiter Barry de Vries haben wir die Idee entwickelt, Studierende aus unserer „International Humanitarian Law Clinic“ mit dem Thema zu konfrontieren und sie um schriftliche Beantwortung einer Reih e von Detailfragen zu bitten. Wir haben uns entschlossen, diese Bearbeitungen der Studierenden unkommentiert zu veröffentlichen, weil wir gerade darin eine Möglichkeit sehen, einerseits das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen, andererseits den Studierend en ein Forum zu bieten, um eine eigenständige Transferleistung vom Erlernten hin zur praktischen Anwendung zu erbringen. Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, dass damit auch eine Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Aufarbeitung nationalsozialistis chen Unrechts verbunden ist und ein zivilgesellschaftlicher Beitrag zur Arbeit des Bremer Friedensforums und der genannten Bürgerinitiative geleistet werden kann...

Das Working Paper liegt jetzt als Broschüre vor.

Kann auch hier gelesen werden: ClinicReportonthemassgraveforSovietprisonersofwar.pdf (bremerfriedensforum.de)
Erstellt am: 15.05.2022
Bilder:
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