Gräberfeld

Die schicksalhafte Verbindung von Bremen und Minsk

NS-Gräueltaten in den Jahren 1941 und 1942

In den Jahren 1941 bis 1942 werden Bremer Juden im Ghetto von Minsk und sowjetische Kriegsgefangene aus Minsk zugleich in Bremen ermordet. Die Erinnerung an beide Massenmorde mit Bremer Beteiligung verblasst zusehends. Die Dualität der Ereignisse zeigt, wie der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall auf die Sowjetunion eskaliert und die deutsche Mordmaschinerie auf Hochtouren gebracht wird. Ziel ist die Vernichtung des „Weltjudentums“ und des sowjetischen „Kommunismus“. Die sowjetische Bevölkerung soll ermordet beziehungsweise versklavt werden. Die Eisenbahn befeuerte die Mordmaschinerie. Ohne die Eisenbahn wären die millionenfachen Morde nicht möglich gewesen.

Siehe auch:

https://www.auschwitz-komitee.de/events/vernichtungskrieg-im-osten-judenmord-kriegsgefangene-und-hungerpolitik/

Download: Pressemitteilung Holocaustgedenktag
Erstellt am: 28.01.2022
Bilder:
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