Aktuelles

Julian Assange 2014
Pressemitteilung vom 13. September 2020


Bremer Friedensforum solidarisiert sich mit Julian Assange - Forderung an Bundesregierung, gegen Auslieferung tätig zu werden

Zurzeit läuft vor dem Zentralen Strafgerichtshof in London der Prozess, der entscheiden soll, ob der australische Journalist Julian Assange an die USA ausgeliefert werden soll.

Assange hatte fast eine halbe Million US-Dokumente zu den Kriegen der USA in Afghanistan und im Irak über die Enthüllungsplattform WikiLeaks an die Öffentlichkeit gebracht und damit Kriegsverbrechen der USA in Afghanistan und im Irak aufgedeckt. Sollte Assange von Großbritannien an die USA ausgeliefert werden, droht ihm dort lebenslange Haft oder möglicherweise sogar die Hinrichtung.

Das Bremer Friedensforum solidarisiert sich mit diesem couragierten Kämpfer gegen Kriegsverbrechen und völkerrechtswidrige Militäraktionen. Assange hat mit den Dokumenten belegt, wie wegen imperialer Interessen massenweise Menschenleben vernichtet, die Infrastrukturen der Länder zerstört und damit die Bemühungen um Frieden und Verständigung zwischen den Nationen massiv behindert werden.

Das Bremer Friedensforum erwartet, dass das Londoner Gericht ein Urteil gemäß den Völker- und Menschenrechten spricht. Sie fordert die Bundesregierung auf, gegen die Auslieferung tätig zu werden und Assange politisches Asyl in Deutschland anzubieten.

Presseerklärung des Bremer Friedensforum

Foto: Julian Assange 2014; Foto von David G Silvers/Wikipedia
23:14:31
Newsletter
Soziale Netzwerke