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Fotoaktion: Eindeutiges Bekenntnis zum Frieden und zur Abrüstung

Die Veranstalter der Antikriegstag-Kundgebung in Bremen hatten im Vorfeld zu einer Fotoaktion eingeladen.

Teilgenommen haben 30 Bremer Persönlichkeiten, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus sozialen politischen Bewegungen sowie Politiker wie die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm, der Bürgerschaftsabgeordnete Arno Gottschalk und Ex-Senator Manfred Fluß.

Die Fotostatements wurden auf der Facebook- und Instagram-Seite des Bremer Friedensforums veröffentlicht, ebenso auf Twitter. Zusammengefasst sind sie auch auf der Website des Bremer Friedensforums.

Fotoaktion zum Antikriegstag 2020 in Bremen (alphabetisch):

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Friedliche Konfliktlösung, weltweite Abrüstung und ein Verbot von Atomwaffen sind nötig und überfällig. Dafür braucht es eine Absage an das 2%-Aufrüstungsziel der NATO und ein Ende der immer weiter steigenden deutschen Waffenexporte. Zum Antikriegstag 2020 sollte besonders klar sein, dass mehr Geld in Gesundheit und Soziales fließen muss statt in Armee und Rüstung."
Doris Achelwilm
Bundestagsabgeordnete, DIE LINKE

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Wir dürfen nicht zulassen, dass alte und neue Feindbilder als Vorwand für eine gigantische Aufrüstung benutzt werden. Wir alle wollen in einer friedlichen und sicheren Welt leben. Meine Kinder und Enkel sollen eine lebenswerte Zukunft haben, dafür setze ich mich ein."
Anne Biermann-Asseln,
Sozialpädagogin

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Die jetzigen Kriege und Konflikte zeigen, wir brauchen eine Entspannungspolitik. Aufforderung an den Bremer Senat: eine Städte-/Regionalpartnerschaft mit Russland. Die Atomwaffenmächte müssen abrüsten. Deutschland braucht keine atomare Teilhabe. Die Bundesregierung muss den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterschreiben.
Wir brauchen nicht mehr Rüstung für den Tod, sondern Produktion für das Leben. Dafür trete ich aktiv ein."
Eva Böller
Sprecherin Bremer Friedensforum

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Friedenspolitik heute bedeutet Atomwaffenverzicht, Rüstungsbegrenzung und aktive Entspannungspolitik"
Dr. Karl Bronke,
SPD-Landesvorstand Bremen


MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Solange reaktionärer Nationalismus weltweit die Konflikte schürt, müssen wir auf die Straße gehen und eine Gegenbewegung bilden."
Ida Inge Danielzick,
ver.di Mitglied und bis 04/2020 Leitung Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt
MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Als fünf-/sechsjähriges Kind habe ich durch Bombenangriffe den Krieg noch selbst erlebt. Aber Angst hatte ich besonders vor den Russen. Dieses Feindbild wird heute in Deutschland zwecks Aufrüstung und Militarisierung neu belebt. „Nie wieder!?“"
Hartmut Drewes,
Pastor i.R. , Sprecher Bremer Friedensforum

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Überwindet das Böse mit Gutem!“ Diesem biblischen Statement des Apostels Paulus (Römerbrief 12,21) schließe ich mich voll und ganz an. Frieden schaffen ohne Waffen“ meint Entsprechendes mit anderen Worten. Dieser Slogan der Friedensbewegung gilt wie Paulus´ Wort noch heute."
Joachim Fischer,
Künstler aus Bremen

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Krieg ist die größte aller Menschenrechtsverletzungen. Die Nato ist wirklich obsolet. Stattdessen: Entspannungspolitik (wie weiland Willy Brandt) in Richtung Russland."
Manfred Fluß,
Senator a.D., Geschäftsführer

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Rüstungs- und Militärmaschinerie, Klimawandel und Umweltzerstörung sowie nicht resiliente wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme gehören zusammen. Was wir brauchen: Erstens ein politisches Primat der Entspannung a la Brandt und zweitens so bald als möglich eine reformierte, effektive und demokratisch legimitierte Form der internationalen Zusammenarbeit. Eine Vision über die derzeitigen UN hinaus ..."
Dr. Harald Ginzky
Sprecher des Arbeitskreises "Klimawandel, Umweltschutz und nachhaltiges Wirtschaften" der SPD Stadt Bremen

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Wir benötigen auf diesem Planeten eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit, um die existentiellen Bedrohungen des Klimawandels zu meistern. Gleichzeitig bedarf es riesiger Summen an Geld, um die Innovationen und Investitionen für eine klimagerechte Transformation unserer Gesellschaften zu finanzieren. Zunehmende militärische Rivalitäten und ein neuer entfesselter Rüstungswettlauf würden all das torpedieren. Das wäre das Dümmste, was der Menschheit gerade jetzt passieren könnte!"
Arno Gottschalk
Mitglied der Bremischen Bürgerschaft

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"81 Jahre nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen und dem Beginn des 2. Weltkrieges, 75 Jahre nach der Befreiung von Faschimus und Krieg mit 65 Millionen Toten, fordern wir eine aktive Friedenspolitik der Bundesregierung: Abrüsten statt Aufrüsten! Atomwaffen raus aus Deutschland! Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!"
Barbara Heller,
Sprecherin Bremer Friedensforum

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Frieden ist für mich, wenn die Rüstungsbetriebe enteignet werden, keine Rüstungsexporte stattfinden und es in Deutschland keine Atomwaffen mehr gibt. Ich möchte eine Politik der Entspannung und Kooperation, besonders mit Russland. Statt in die Rüstung sollte das Geld in soziale Projekte gesteckt werden."
Jürgen Karbe
Vorstandsmitglied beim „Blinden- und Sehbehindertenverein Bremen“
und Mitarbeiter im Bremer Friedensforum

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Frieden ist die Voraussetzung für das Leben auf dieser Erde. Die Bombennächte im Zweiten Weltkrieg, die brennende Stadt Bremen – das sind Erinnerungen, die in meinem ganzen Leben nie verblasst sind."
Margot Konetzka,
Mitglied ver.di-Senioren und der DKP

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Mehr Militär und Waffen dienen nicht dem Frieden und lösen keines unserer Probleme. Nein zur Erhöhung der Rüstungsausgaben. Ja zu 'Abrüsten statt Aufrüsten'. Ja für eine neue Entspannungspolitik jetzt!"
Ekkehard Lentz
Sprecher Bremer Friedensforum

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
" ... Recht sehr zu wünschen, dass es in jedem Staate Männer geben möchte, die über die Vorurteile der Völkerschaft hinweg wären und genau wüssten, wo Patriotismus Tugend zu sein aufhört..."
Thorsten Lieder
Menschenfreund

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Erst wenn die Menschheit sich als eine Spezies erkennt, statt sich in Völkern, Rassen und Geschlechtern zu unterteilen, ist wahrer und andauernder Frieden möglich.
Wir sind alle eins - alles ist miteinander verbunden."
Pedro Lourenzo
Vorsitzender von Menschen des Weges e.V. - Frieden durch Dialog

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Globale Probleme wie die Klimakrise können wir nicht als Einzelstaaten lösen, sondern nur gemeinsam. Ein erster Schritt dahin ist es, Kriege zu beenden und Spannungen abzubauen. Dabei dürfen wir keine Zeit verlieren!"
Silvan Ostheimer,
Student

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Meinungsumfragen bestätigen immer wieder: Die große Mehrheit der Menschen in unserem Land will Frieden und den Abzug der US-Atomwaffen! Diese erfreuliche Erkenntnis unterstreicht: Der Einsatz für Frieden und Abrüstung lohnt sich! Am 1. September bin ich auf der Straße dabei. Solidarität für eine friedliche Zukunft!"
Horst Otto
Gründungsmitglied des Deutsch_Russische Friedens_Tage Bremen e. V.

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Es gibt schon viele gute Ideen, um eine Welt ohne Kriege zu erreichen. Der UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 ist eine davon."
Dr. med. Lars Pohlmeier

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Ich engagiere mich gegen den Krieg, weil ich die Vision einer friedlichen Welt, in der alle Menschen in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können, nicht aufgeben will. So protestiere ich z.B. gegen die Erhöhung der Ausgaben für die NATO auf zwei Prozent des Bruttosozialprodukts."
Petra Scharrelmann
Lehrerin

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Mit mehr Konfrontation, Militär und Waffen haben wir kein einziges der globalen Probleme gelöst, sondern nur immer neue Probleme geschaffen. Wir brauchen deshalb mehr Initiativen und mehr Mut zum Frieden, denn die Herausforderungen vor denen wir alle gemeinsam stehen können wir nur gemeinsam und durch internationale Zusammenarbeit bewältigen."
Marc Schlichtherle,
Dipl. Sozialwissenschaftler,
Mitarbeit im Bremer Friedensforum und bei aufstehen bremen.

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Es ist ein Skandal, dass die Politik in Deutschland immer mehr Geld für Militär und Rüstung ausgeben will, während die Mehrheit der Menschen in diesem Land Geld für Gesundheit, Soziales, Bildung und Klimaschutz fordert. Der 1. September, der Antikriegstag, ist eine gute Gelegenheit, die Forderung nach Abrüstung in die Öffentlichkeit zu tragen."
Martin Schmidt
Arzt

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Eine Frau aus dem Jemen, wo ausländische Rüstungsfirmen seit Jahren vom dortigen Krieg profitieren, sagte: “Erst machen sie alles kaputt – dann verhandeln sie! Das hätten sie auch ohne Krieg haben können!“
Wenn Verhandeln nicht zur Strategie wird, wird die Erde die vielen Kriege nicht mehr verkraften."
Romina Schmitter,
Bremen

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Während früher Waffen erschaffen wurden, um Kriege zu führen, werden heute Kriege erschaffen, um Waffen zu verkaufen."
Willy Schwarz
Musiker

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"75 Jahre Frieden in Europa-ein hohes Gut! Ich möchte, dass auch meine Kinder und meine Enkelkinder wie wir in einer friedlichen Welt aufwachsen, die sie sinnvoll gestalten können.
Deutschland muss den Atomwaffenverbotsantrag der UN unterzeichnen und ratifizieren und sich aktiv für Rüstungskontrollverträge einsetzen!"
Dr. Angelina Sörgel

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Für den Erhalt der Menschheit auf unserem Planeten benötigen wir dringend den Frieden. Aber auch die Abschaffung aller Militäreinsätze, denn das Militär ist der größte Umweltkiller überhaupt."
Gisela Vormann,
"Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg"
und "Bremer Friedensforum"

UNSERE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Für ein Foto zum Antikriegstag 2020 stellten wir uns mit unserem Transparent vor das Wandbild am Bunker an der Admiralstraße in Bremen, das "Den Gegnern und Opfern des Faschismus" gewidmet ist. Nie sei vergessen, dass die Naziherrschaft dem Ziel einer Neuaufteilung der Welt zugunsten Deutschlands diente, die zum Glück gescheitert ist, aber 60 Millionen Menschen das Leben kostete."
Aktivisten der Bremer VVN-BdA
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesvereinigung Bremen

UNSERE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020
"Für ein Foto zum Antikriegstag 2020 stellten wir uns mit unserem Transparent vor das Gebäude von Rheinmetall in Bremen. Rheinmetall ist der größte deutsche Rüstungskonzern. Er konnte im 1. Halbjahr 2020 den Umsatz der Rüstungssparte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 um 19% und das operative Ergebnis um 75% steigern. Seit über 100 Jahren macht Rheinmetall gute Geschäfte mit dem Krieg und konnte nur nach den zwei verlorenen Weltkriegen für einige Jahre zur Umstellung auf zivile Produkte gezwungen werden. Lasst uns alles dafür tun, dass die nächste Umstellung ohne einen Weltkrieg erfolgt!"
Aktivisten der Bremer VVN-BdA
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesvereinigung Bremen

MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020

"Abrüsten statt Aufrüsten muss das Motto sein. Die dadurch freiwerdenden Mittel müssen weltweit sozial in der Zivilgesellschaft verteilt werden. Gleichberechtigung und Teilhaben sichern Frieden. "

Markus Westermann
ver.di Bezirksgeschäftsführer Bremen-Nordniedersachsen


MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020

"Es sind die kleinen Leute, die für die Großen ihre Kriege führen."

Walter Ruffler,
Künstler


MEINE GEDANKEN ZUM ANTIKRIEGSTAG 2020

"Die Menschheit und die Welt brauchen mehr denn je den Frieden, denn die Zahl der Kriege ist weitaus grösser als in den Jahren des Kalten Krieges. Um die Menschheit vor Kriegen zum schützen, müssen wir den Frieden verbreiten. Aus diesem Grund fordere ich alle, die auf der Seite von Arbeit, Umwelt, Kultur und soziale Gerechtigkeit stehen, auf den Frieden zu verbreiten. Jeder kann von sich aus und seinem engen Kreis beginnen und den Kreis erweitern."

Ilker Maga,
Fotograf und Autor

Erstellt am: 31.08.2020
Bilder:
Markus Westermann
Doris Achelwilm
Joachim Fischer
Pedro Lourenzo
Anne Biermann-Asseln
Arno Gottschalk
Barbara Heller
Dr. Angelina Sörgel
Dr. Karl Bronke
Ekkehard Lentz
Gisela Vormann
Harald Ginzky
Hartmut Drewes
Horst Otto
Ida Danielzick
Jürgen Karbe
Lars Pohlmeier
Manfred Fluß
Marc Schlichtherle
Margot Konetzka
Martin Schmidt
Petra Scharrelmann
Eva Böller
Silvan Ostheimer
Thorsten Lieder
Walter Ruffler
Willy Schwarz
Romina Schmitter
Ilker Maga
Gudrun Leuschner
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