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Konzert der Musik- und Aktionsgruppe "Lebenslaute": "Mit Klang und Schall - entwaffnet Rheinmetall".

Die "Lebenslaute", die seit Jahrzehnten politische Aktion mit klassischer Musik verbinden, waren in diesem Jahr in Unterlüß in der Lüneburger Heide und protestierten gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall. Vor dem
Konzert hatten die Musiker jeweils in Ensembles bis zu 30 Musiker*innen die vier Einfahrten zum Gelände von Rheinmetall blockiert. Wunderbar, dass es den Musiker*innen gelang (wie in den letzten Jahren auch an anderen Orten) mit klassischer Musik den Betrieb empfindlich zu stören.

Ein großes Polizeiaufgebot, selbst mit berittener Polizei, war nicht zu übersehen, hielt sich aber zum Glück im Hintergrund.

Das Konzertprogramm begann mit einem hebräischen Liebeslied und endete mit einer Ode von Georg Friedrich Händel, dazwischen u.a. Dylan, Brahms, Beethoven und Chatschaturjan. Ein Programm mit Anteilen von Innigkeit, Freude, Lebenslust und Begeisterung. Dazwischen kurze, entschiedene Wortbeiträge gegen den Wahnsinn von Rüstung, Kriegen, Klimazerstörung und Flüchtlingselend.

Das Bremer Friedensforum war mit einer kleinen Delegation vertreten. Eine Sängerin und eine Cellistin aus Bremen gehörten vor Rheinmetall zum Lebenslaute-Ensemble.

Mehr Informationen: www.lebenslaute.net

Fotos und Bericht: Barbara Heller
Erstellt am: 20.08.2020
Bilder:
13:41:15
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