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Enthüllung Stele

Enthüllung eines DENKORTES in Bremen-Neustadt: Mythos Langemarck – und der Wandel eines Denkmals zu einem DENKORT gegen Kriegsverherrlichung!

Das Langemarck-Denkmal vor dem Gebäude der Hochschule Bremen diente in Nazideutschland zur Kriegsverherrlichung. Es sollte bis 1988 dauern, dass Unbekannte das 1934 von den Nazis zur Mobilisierung der Jugend für die geplanten Kriege errichtete Denkmal vom Sockel stürzten. Heute dient es zur Auseinandersetzung mit der NS-Ideologie, symbolisiert die Ablehnung des Militarismus und setzt zugleich ein Zeichen für Frieden und Abrüstung.

Die Verlegung des bisherigen Langemarck-Denkmals an den neuen Standort wurde erforderlich, da am alten Standort das neue Repair-Café erbaut wurde. Auf Initiative des Beirats Neustadt und der DENKORTE-Initiative Neustadt wurde der neue DENKORT gestaltet. Eine zusätzliche Stele informiert Besucherinnen und Besucher mit erläuterndem Text zur heutigen Sicht auf den Mythos Langemarck.

Bei der eindrucksvollen Veranstaltung am 3. Juli in der Bremer Neustadt (Höhe der Langemarckstraße/BSAG-Haltestelle Hochschule) sprachen unter Beachtung der Corona-Regeln: Prof. Dr. Ingo Mose, Sprecher des Beirates Neustadt; Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen; Gerhard Schäfer, Sozialwissenschaftler, Bremer Friedensforum, zum Thema: „Mythos Langemarck und die Folgen bis heute“ (Rede zum Download); John Gerardu, DENKORTE-Initiative Neustadt. Manni Laudenbach von der Shakespeare Company rezitierte "Die Legende vom toten Soldaten" (Bertolt Brecht).

Veranstalter waren: Beirat Neustadt, DENKORTE-Initiative Neustadt und Spurensuche-bremen.de

Download: Rede Gerhard Schäfer


Fotos: Marion Pokorny und Ekkehard Lentz
Erstellt am: 04.07.2020
Bilder:
John Gerardu
Ingo Mose
Gerhard Schäfer
Karin Luckey
Manni Laudenbach
Gerhard Schäfer
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