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Pressemitteilung vom 14. Januar 2020


Bremer Friedensforum ruft zu Protesten gegen Manöver Defender 2020 auf

Bremen. Barbara Heller und Ekkehard Lentz vom Bremer Friedensforum gehören zu den Einladern einer norddeutschen Aktionskonferenz der Friedensbewegung am kommenden Samstag in Hamburg.

Im Mittelpunkt stehen dabei Proteste gegen das bevorstehende Großmanöver der US-Army „Defender 2020“ mit insgesamt 37000 Soldatinnen und Soldaten aus 16 NATO-Staaten sowie aus Finnland und Georgien. Bis zu 20000 US-GIs mit schwerem Gerät werden über den Atlantik und anschließend quer durch Europa an die russische Grenze transportiert.

Deutschland wird bei diesem Manöver laut Bundesverteidigungsministerium eine zentrale Rolle als Mitbeteiligter und logistische Drehscheibe spielen. Die Häfen in Bremerhaven und Bremen, der Flughafen in Bremen sowie das „Convoy Support Center“ in Garlstedt (17 Kilometer nördlich Bremens) werden bei der Anlandung von Waffen, schwerem Gerät und Soldaten sowie als Ruhezentrum als Orte bei dieser Kriegsübung genannt. Während der Transporte dürfte es zu schweren Einschränkungen des Straßen- und Schienenverkehrs entlang der Transportstrecken kommen. Die Bundeswehr hat bereits vorsorglich mit der Deutschen Bahn AG eine Vorfahrtsregel für das Militär vereinbart.

Das Bremer Friedensforum erwartet, dass das Manöver „Defender 2020“ mit seinen verheerenden friedens- und umweltpolitischen Folgen so schnell wie möglich in der Bremischen Bürgerschaft auf die Tagesordnung gesetzt wird und der Senat die Bevölkerung über die zu erwartenden Belastungen informiert.


Aufruf aus der Friedensbewegung:




https://www.antidef20.de/unterschriften/

Link:

https://www.bremerfriedensforum.de/1208/aktuelles/Aktionsberatung-in-Hamburg-gegen-das-Manoever-Defender-2020/


Anhänge:

Download: Information der Bundesministerin für Verteidigung zu Defender 2020 (drei Seiten)

Download: Einladung zur norddeutschen Aktionsberatung in Hamburg am 18. Januar

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