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54. Bremer Solidaritätsbasar mit großem Musikprogramm

Kürzlich fand im Gemeindezentrum Zion (Bremen) der 54. Bremer Solidaritätsbasar statt. Er wurde während der schweren Bombenangriffe der US-Air Force auf Vietnam ins Leben gerufen.

Es werden Sachen verkauft, es wird Geld gespendet, es wird gegessen und getrunken, Musik gehört und man trifft viele Menschen wieder, die man seit Jahrzehnten aus der Friedens- und Solidaritätsbewegung kennt.

Eine Stunde lang gab die Bremer Gruppe „Das rote Krokodil“ ein Konzert mit bekannten Arbeiter-, Friedens- und Solidaritätsliedern. Anschließend begrüßte der Hausherr Pastor Thomas Lieberum die Gäste im vollbesetzten Saal, Ingeborg Kramer vom Team des Basars leitete die Vortragsveranstaltung ein, und es sprachen Joachim Barloschky, ehemaliger Quartiermeister in Bremen Ost und jetzt Sprecher des Bremer Aktionsbündnis Menschenrecht auf Wohnen, sowie zwei in Bremen lebende chilenische Frauen von der jetzigen Protestbewegung in ihrer Heimat.

Am nächsten Tag erfuhren die Teilnehmer*innen des Basars vom Tod Ernst Busches. Er hat mehrere Jahrzehnte lang die Friedensbewegung in Bremen mitgeprägt und ist am Basarabend nach langer Krankheit gestorben. Deswegen schließt der Bilderreigen mit einem Foto von Ernst Busche beim Solidaritätsbasar 2016.

Text und Fotos: Hartmut Drewes
Erstellt am: 09.12.2019
Bilder:
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