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Friedensprojekt in Bremer Schule zusammen mit dem Bremer Friedensforum

Kürzlich fand in der Bremer Albert-Einstein-Schule ein dreitägiges Friedensprojekt im siebten Jahrgang statt. Eine Kollegin war durch den Bremer Friedenstunnel zu diesem Projekt angeregt worden. Sie trat an das Bremer Friedensforum mit der Bitte heran, an der Vorbereitung und Durchführung mitzuwirken. Sehr ergiebig war die Zeitzeugenbefragung, an der fünf ältere Personen aus dem Friedensforum und seinem Umkreis mitwirkten. Zum Abschluss fand eine Information über die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki statt, an der sich eine in Bremen lebende Japanerin beteiligte und dazu Stellwände mitbrachte. Es ging dabei unter anderem auch um das Schicksal eines Mädchens aus Hiroshima, das damals überlebte, aber am Krebs erkrankte und nicht mehr lange zu leben hatte. Dieses Mädchen faltete auf ihrem Sterbelager Papierkraniche, die dadurch in Japan zum Friedenssymbol wurden. Die Schülerinnen und Schüler haben als Abschluss auch Friedenskraniche gefaltet und sie in der Aula an Baumästen aufgehängt. Auch lasen die Schüler*innen die Texte der Stellwände.

Ein Kollege der Schule hat vor, auch in Zukunft solche Projekte zu initiieren.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum
Erstellt am: 26.11.2019
Bilder:
06:36:18
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