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„Unblock Cuba“ – Ende der US-Blockade gefordert

Internationale Solidarität mit Kuba gegen US-Sanktionen

Protest in Bremen


Kurz vor der UN-Vollversammlung in New York solidarisieren sich Menschen und Staaten für die Aufhebung der fast 60jährigen völkerrechtswidrigen Wirtschaftsblockade der USA gegen Kuba. Nicht nur Öl-Lieferungen aus Venezuela und der Tourismus aus den USA werden verhindert, sondern auch der Import von Medikamenten und medizinischen Geräten aus den USA, was zu Todesfällen führt.

In Bremen versammelten sich aus Protest dagegen an die hundert Menschen vor dem Dom. Eine Demonstrantin hatte die Aufschrift auf ihrem Rücken: „Sanktionen sind Massenmord“. In Venezuela, das gleichzeitig mit Sanktionen geknebelt wird, sind bereits 40 000 Menschen durch US-Sanktionen umgekommen.

Der Hamburger Völkerrechtler Norman Paech hat kürzlich in Bremen verdeutlicht: Sanktionen zwecks Regime-Change sind völkerrechtswidrig und verdienen den Begriff „Sanktionskriege“.
Es sprachen bei der Kundgebung die Bremer Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm von der Partei Die Linke, Heiner Fechner von der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen, Frank Schwitalla vom Verein „Bremen-Cuba: Solidarität konkret“ und die in Bremen lebende Venezolanerin Martha Varinia Valdez-Rojas. Es moderierte die Kundgebung Barbara Heller vom Bremer Friedensforum.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum
Erstellt am: 10.11.2019
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