Deutsch-russische Beziehungen

Begeisterndes Konzert eröffnet „Deutsch-Russische Friedenstage“

Es sprach Schirmherr Willi Lemke, ehemals Manager vom SV Werder Bremen

In der überfüllten Simon-Petrus-Kirche in Bremen-Habenhausen begeisterten drei russische Musiker etwa 300 Zuhörer*innen mit russischer Klassik und Volksmusik. Anna Markova, Violine und Evgeny Cherepanov, Klavier, brillierten mit klassischen Werken aus dem 18. Und 19. Jahrhundert und Gennady Kuznetsov führte mit lebendigen Wortbeiträgen in die musikalische Welt Russlands ein. Im letzten Teil der Darbietungen griff Kuznetsov selbst zur Gitarre und begleitete Anna Markova in ihrem berührenden Gesang russischer Volkslieder. Zum Schluss sangen sie zusammen mit einigen Russinnen aus dem Publikum ein Lied aus dem musikalischen Comic-Film „Bremski Musikanti“ (Bremer Stadtmusikanten) von 1969, das alle Russinnen und Russen kennen.

Zu Beginn begrüßte Jens Lohse, Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen die Anwesenden und wertete die Deutsch-Russischen Friedenstage als wichtigen Beitrag zur Entspannung. Willi Lemke, der neun Jahre für die UNO als „Berater für Sport im Dienst von Frieden und Entwicklung“ gewirkt und dabei 120 Nationen kennengelernt hat, fragte, warum es nur eine deutsch-französische Freundschaft gäbe. So etwas sei auch mit anderen Ländern angesagt, auch mit Russland, anstatt im Rahmen der NATO für einen Atomkrieg zu üben. Es geht darum, für eine Zukunft des Friedens zu wirken. Dafür leisteten die Deutsch-Russischen Friedenstage einen guten Beitrag. Er erhielt für seine Ansprache wie auch die drei Musiker für ihre mitreißenden Darbietungen starken Beifall.

Hartmut Drewes vom neu gegründeten Verein „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e.V.“ dankte den Mitwirkenden des Konzerts, dem Schirmherrn und der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen für ihre problemlose Unterstützung dieses Auftaktkonzerts.

Text und Fotos: Hartmut Drewes
Erstellt am: 04.11.2019
Bilder:
07:39:00
Newsletter
Soziale Netzwerke