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NIE WIEDER KRIEG – NIE WIEDER FASCHISMUS

Enthüllung eines Denkmals am Antikriegstag in Bremen

Auf Initiative der Bremer IG Metall-Jugend wurde vor dem Lidice-Haus in Bremen, einer städtischen Jugendbildungsstätte, in Verbindung mit derselben sowie der Neustädter Initiative „Denkorte“ ein Denkmal zur Erinnerung und zur Warnung enthüllt. Es trägt die Aufschrift „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus“. Es wurde aus Metall hergestellt, von Auszubildenden im Bremer Stahlwerk ArcelorMittal.

Viele Gewerkschafter aber auch Vertreter des Bremer Friedensforums versammelten sich aus diesem Anlass vor dem Lidice-Haus, verbunden mit vielen Gesprächen. Unter ihnen waren auch die Vorsitzende des DGB Bremen-Elbe-Weser Annette Dühring, die Vorstandsvorsitzende der Bremer Stiftung „Die Schwelle“ Anette Klasing und die Bundestagsabgeordnete Doris Achelwilm.

Der Geschäftsführer der IG Metall Volker Stahmann eröffnete und moderierte die Veranstaltung. Als erster sprach der Vertreter der IG Metall-Jugend. Er sprach nicht nur zu den gegenwärtigen Kriegen und Kriegsgefahren, sondern auch vom Krieg gegen die Umwelt. Weiter sprachen Olan Scott Pinto Bildungsreferentin im Lidicehaus, John Gerardu von der Neustädter Initiative „Denkorte“ und der Abgeordnete im EU-Parlament Joachim Schuster. Alle wiesen auf die starke Rechtsentwicklung in Deutschland wie auch in der EU hin, benannten auch die wachsende Bedrohung einer neuen nuklearen Rüstung durch die Kündigung des INF-Vertrages durch die USA.

Vor und nach der Veranstaltung wurden Flyer mit dem Programm der „Deutsch-Russischen Friedenstage“ in Bremen verteilt, die dieses Jahr im November zum ersten Mal stattfinden, ein Beitrag zur Entspannung und Völkerverständigung. Schirmherr der Tage wird Willi Lemke sein, ehemals Werder-Manager, Senator in Bremen und UN-Sonderberater für Sport im Dienst von Frieden und Entwicklung.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum
Erstellt am: 02.09.2019
Bilder:
18:52:20
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