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Kundgebung zum Antikriegstag in Bremen

Etwa 400 Bremerinnen und Bremer versammelten sich am Vorabend des Antikriegstags auf dem Bremer Marktplatz. Aufgerufen hatten der DGB Region Bremen-Elbe-Weser, das Bremer Friedensforum, der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt und die Nordbremer Bürger gegen den Krieg.

Es nahmen prominente Vertreter an der Kundgebung teil, u.a. der Bürgermeister Andreas Bovenschulte, die Landesvorsitzende der Bremer SPD Sascha Aulepp, Willi Lemke, ehemals Werder-Manager, Senator und UN-Sonderberater für Sport im Dienst von Frieden und Entwicklung. Auch die Landessprecherin der Partei die Linke war zugegen.

Zu Anfang wurde der 95 jährige Bremer Johann Sperling von Martin Schmidt (IPPNW) zu seinen Kriegserfahrungen und von seinem Friedenseinsatz bis heute befragt. Nach ihm sprachen Herbert Behrens von der Gewerkschaft ver.di und Barbara Heller vom Bremer Friedensforum. Beide gingen auf die geführten und drohenden Kriege, auf die ständig wachsenden Rüstungsausgaben und -Exporte und die Notwendigkeiten des Kampfes dagegen, besonders gegen die atomare Gefahr, ein. Am Ende kam ein Student der Hochschule Bremen zu Wort, der die bedrohliche Lage der Kurden in Nordsyrien und in der Türkei sprach.
Die Begrüßung und Moderation machte Inge Daniezick vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt.

Viel Aufbruchsstimmung brachte die Musikgruppe „Rotes Krokodil“.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum

Download Rede Barbara Heller
Download Rede Herbert Behrens
Download Rede von Kon-Med
Erstellt am: 02.09.2019
Bilder:
19:39:33
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