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Neun Bremer*innen bei der Blockade gegen Atomwaffen in Büchel

Über hundert Friedensaktivisten vor der Militärbasis

Mitten in einer sehr schönen und friedlichen Eifellandschaft liegt die Militärbasis Büchel des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr, auf der etwa zwanzig taktische US-Nuklearsprengköpfe lagern.

Neun Bremer*innen waren angereist, um an dem Wochenende mit über 100 anderen Friedensaktivisten und -aktivistinnen mit einer Blockade vor den drei Toren der Basis gegen die Lagerung der Atomwaffen zu protestieren. Darunter waren Vertreter aus verschiedenen Ländern, u.a. aus den USA, den Niederlanden, Spanien, Luxemburg und Belgien. Die Vertreter der Catholic Worker Bewegung in den USA schnitten den Zaun der Basis auf, betraten das Militärgelände und zeigten ihre Protesttransparente. Außerdem hielten sie Andachten vor dem Haupttor der Basis.

Die meisten Blockierer wohnten in den Tagen auf einem Camp in der Nähe der Basis und konnten sich dort kennenlernen und austauschen. Die Blockaden, die morgens vor 6 Uhr begannen, verliefen friedlich, obgleich z.T. Druck von der Polizei ausgeübt wurde, so mit der Drohung, die Pkws der Blockierer abschleppen zu lassen, mit kurzer Festsetzung zur Aufnahme der Personalien und mit Platzverbot.

Insgesamt finden diese Proteste 20 Wochen lang statt.
Erstellt am: 17.07.2019
Bilder:
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