Aktuelles

Newsletter Bremer Friedensforum 2/19.Februar 2019

Inhalt heute:
## BEVORSTEHENDE VERANSTALTUNGEN (weitere im Terminkalender unten) ##
01. Im Herzen des Konflikts – Vortrag von Inge Günther am 25. Februar
02. "Umweltzerstörung – Kriegsgefahren – Nachhaltigkeit" am 27. Februar
03. Cyberpeace-Forum 2019 mit Theater "Geliebter Leopard - Ein Stück Aufrüstung für den Frieden" am 15./16. März
04. Die Militarisierung der EU und die Rüstung in Bremen mit Claudia Haydt am 21. März
05. Demonstration "Die Stadt muss allen gehören" am 23. März
06. Was hat die Bundeswehr im südchinesischen Meer zu suchen? - Jörg Kronauer am 25. März

## BERICHTE/INTERVIEWS/ERKLÄRUNGEN/INITIATIVEN ##

07. Neue Broschüre "Für eine atomwaffenfreie Welt/Bremen und der Atomwaffenverbotsvertrag
08. Das neue Ratschlags-Buch: „Abrüsten statt Aufrüsten“
09. Aufruf zum Ostermarsch in Bremen
10. Petition
11. Protest beim Bundeswehrempfang gegen stärkere Einbindung der Deutschen Bahn in die Militarisierung
12. #Aufstehen fordert Einsatz von Bundesaußenminister Maas für den Erhalt des INF-Vertrags
13. Bremer Friedensforum: Solidarität mit dem Hungerstreik

## 14. Bremer Friedensforum im Netz ##
## 15. Aus dem Terminkalender ##
## 16. In eigener Sache ##
## 17. Datenschutz ##
## BEVORSTEHENDE VERANSTALTUNGEN (weitere im Terminkalender unten) ##


1. Im Herzen des Konflikts – Vortrag von Inge Günther
Ein Rückblick auf 20 Jahre als Korrespondentin in Jerusalem
Bremen. Inge Günther hat über zwanzig Jahre als Jerusalem-Korrespondentin für deutsche Tageszeitungen gearbeitet, darunter Frankfurter Rundschau und Berliner Zeitung. Für ihre Berichte aus Israel und Palästina wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Journalistenpreis der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO). Seit 2018 arbeitet sie als „freie“ Journalistin in Berlin mit einem zweiten Standbei in Jerusalem. Am Montag, 25. Februar, hält Inge Günther einen Vortrag um 19 Uhr in der Villa Sponte, Osterdeich 59b, in Bremen.
Inge Günther kam noch zu Zeiten der Oslo-Verträge nach Jerusalem, in der es zwar bereits Desillusionen gab, der Friedensprozess dennoch als unumkehrbar galt. Ein Irrtum. Inzwischen herrscht auf politischer Ebene eisiges Schweigen. Intifada, Westbank-Sperrwall und Checkpoints haben auch die unsichtbaren Mauern aus Angst und Vorurteilen verstärkt. Die israelische Siedlungspolitik hat eine Zwei-Staaten-Lösung verbaut, die palästinensische Führung gespalten in zwei Lager. Aber was spielt sich zwischen den Fronten ab? Über den Alltag in einer zerrissenen Stadt.
Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD), AK Nahost Bremen, Bremer Friedensforum, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz), Kairos Palästina Solidaritätsnetz Gruppe Bremen
Links: https://www.bremerfriedensforum.de/1118/aktuelles/Im-Herzen-des-Konflikts-Vortrag-von-Inge-Guenther-Ein-Rueckblick-auf-20-Jahre-als-Korrespondentin-in-Jerusalem/
http://nahost-forum-bremen.de/?event=im-herzen-des-konflikts-vortrag-von-inge-guenther

2. Umweltzerstörung – Kriegsgefahren – Nachhaltigkeit - Veranstaltung mit Nico Paech

Bremen. Zu einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Nico Paech, Oldenburg, laden die Marxistische Abendschule (MASCH) und das Bremer Friedensforum am Mittwoch, 27. Februar, um 19:30 Uhr in der Villa Ichon am Goetheplatz 4 in Bremen ein. Der Klimawandel, Schuldenkrisen, die Verknappung jener Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, sowie Befunde der Glücksforschung zeigen, dass die Wachstumsparty vorbei ist. Folglich sind die Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Demnach ist ein prägnanter Rückbau geldbasierter Versorgungssysteme vonnöten. Suffizienz, moderne Subsistenz und kürzere Versorgungsketten werden dann wichtige Gestaltungsoptionen sein. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin. Die neoliberale Wachstumsideologie hingegen verschärft den Kampf um die knapper werdenden Ressourcen und befördert die Kriegsgefahren weltweit.
Niko Paech studierte Volkswirtschaftslehre, promovierte 1993, habilitierte sich 2005, lehrt derzeit an der Universität Siegen im Bereich Plurale Ökonomik. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen insbesondere Klimaschutz, Produktionswirtschaft, nachhaltiger Konsum, Ökologische Ökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik.
Veranstaltung der MASCH in Kooperation mit dem Bremer Friedensforum
Links: https://www.bremerfriedensforum.de/1117/aktuelles/Umweltzerstoerung-Kriegsgefahren-Nachhaltigkeit/
http://www.masch-bremen.de/

3. Cyberpeace-Forum 2019 "Gegen wachsende Rüstungsanstrengungen in Deutschland, Europa und anderswo"

Bremen. Die Bundeswehr hat seit knapp einem Jahr ein Kommando "Cyber- und Informationsraum". Neben Land, Luft, Wasser und Weltraum ist damit ein fünftes Schlachtfeld nun auch offiziell eröffnet. Darüber hinaus wird der Rüstungsetat Schritt für Schritt erhöht, um die Bundeswehr aus der Sicht der Regierung auf zukünftige Aufgaben in der Europäischen Verteidigungsunion und der NATO vorzubereiten. Diese Maßnahmen reihen sich ein in die weltweite Aufrüstung bei konventionellen und nuklearen Waffen. Insbesondere kann eine gigantische Aufrüstung für den Cyber- und Drohnenkrieg beobachtet werden, was völkerrechtswidrig gerade auch Zivilpersonen und zivile Infrastrukturen wie Strom- und Wasserversorgung, Verkehr, Gesundheitswesen und die Netzwerke von Staat und Wirtschaft in den Industriestaaten bedroht. In vielen Teilen der Welt ist Krieg mit schrecklichen Folgen für die Betroffenen. Die wachsenden Rüstungsanstrengungen weltweit bergen die Gefahr weiterer Kriege. Dass sich die Völker der Welt mit der Unterschrift unter die UN-Charta verpflichtet haben, ihre Konflikte friedlich zu lösen, scheint völlig vergessen. Das Cyberpeace-Forum dient der Diskussion über Kriegsgefahren und Friedenschancen, wobei moderne Rüstungstechnologie einen besonderen Fokus bilden.

Programm
Am Freitag, 15. März, findet um 19 Uhr im Gemeindezentrum Zion als Auftakt eine Aufführung des "TheaderFleinsheim" mit dem Titel "Geliebter Leopard -- Ein Stück Aufrüstung für den Frieden" statt. Am Samstag, 16. März, von 14 bis 18 Uhr findet im Haus der Wissenschaft das Cyberpeace-Forum mit Vorträgen und Diskussion statt.
- THEATER
Freitag 15. März, 19 Uhr im Gemeindezentrum Zion, Kornstraße 31, 28201 Bremen
Geliebter Leopard -- Ein Stück Aufrüstung für den Frieden - von Anja Kleinhans
Iris ist die Urenkelin einer Rüstungsfirmendynastie und Kuratorin der firmeneigenen Stiftung zur Hilfe traumatisierter Kinder. Sie führt intensive Briefgespräche mit Navid, einem jungen Mann aus Afghanistan, der als Kind, nachdem seine Familie von den Taliban ermordet worden war, nach Deutschland gebracht wurde, wo er durch die Stiftung eine Pflegefamilie und einen neuen Lebensstart ermöglicht bekam. Beide verbindet eine intensive Liebe zu dem Leopard, wobei stets fraglich bleibt, ob diese gefährliche Kraftkreatur als grausamste Zerstörung oder eigentlicher Heilsbringer erscheint. Ist Krieg notwendig? Hat die bedeutungsvolle Rolle der Rüstungsindustrie im Weltgeschehen ihre tiefmenschliche, sinnmachende Berechtigung? Unbequeme Fragen … eingebettet in eine feine, musikalisch hochwertig begleitete Liebesgeschichte - letztendlich zu sich selbst.

Regie: Uli Hoch/Spiel: Anja Kleinhans/E-Cello: Burkard Maria Weber - ein Gastspiel des TheaderFreinsheim im Casinoturm
Link: http://www.theader.de/04Repertoire34.html
- VORTRAGS- und Diskussionsveranstaltung: Aufrüstung zum Cyberkrieg - aktuelle Entwicklung und Gegenentwurf
Samstag 16.03.2019, 14:00 – 18:00 Uhr, im Haus der Wissenschaft, (Olbers-Saal). Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Die Veranstaltung besteht aus drei einstündigen Vortrags- und Diskussionsblöcken zu folgenden Themen:
* Hans-Jörg Kreowski (FIfF und Universität Bremen): Cyberpeace statt Cyberwar
* Andrea Kolling (European Network Against Arms Trade und Fachgruppe Rüstungsexport der Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung, Bremen):
Von der Verdoppelung des Wehretats zu neuen Rekorden bei deutschen Rüstungsexporten
* Franz Wanner (Bildender Künstler, München): Battle Management Language. Sprachlose Mythen militärischer Strukturen (videografischer Vortrag)
- Moderation: Eva Böller (Bremer Friedensforum) und Norbert Schepers (Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen/Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen)
Die Veranstaltung wird organisiert vom Cyberpeace-Team Bremen, einer Kooperation von:
Bremer Friedensforum, Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden, Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, DFG-VK-Gruppe Bremen, Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) – Regionalgruppe Bremen, GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Bremen, Rosa-Luxemburg-Initiative -- Rosa-Luxemburg-Stiftung Bremen
Links: https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/EinladungCyberpeace-Forum2019.pdf
http://cyberpeace.fiff.de/Kampagne/Cyberpeaceforum2019

4. Die Militarisierung der EU und die Rüstung in Bremen mit Claudia Haydt am 21. März in Bremen
17:00 Uhr, Rede bei Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz
19.30 Uhr, Veranstaltung im Paradox, Bernhardstraße 10-12, Bremen
Bremen. Der deutsche Militärhaushalt 2019 ist mit 43,3 Milliarden ein Rekordhaushalt. Der Hintergrund: Beim NATO-Gipfel in Wales 2014 haben die Staats- und Regierungschefs vereinbart, dass sich alle Mitgliedstaaten bei ihren Verteidigungsausgaben bis 2024 einem Wert von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts annähern sollen. Im Juli vergangenen Jahres hat US-Präsident Trump gar eine Erhöhung auf 4% gefordert. Die Bundesregierung hat eine Erhöhung auf 1,5% bis 2024 beschlossen, was etwa 50 Mrd. € entspricht, wobei sowohl CDU/CSU als auch AfD noch deutlich mehr wollen.
Auch die EU bietet keine Alternative. Im Gegenteil die Vorbereitungen zu einer EU-Militärunion laufen auf Hochtouren. Unter deutsch-französischer Führung entwickelt sich die EU zur Großmacht mit globalen Ambitionen, dazu gehört eine enge Zusammenarbeit im Rüstungsbereich, gemeinsame Interventionstruppen und eine offensive auch geopolitisch ausgerichtete Militärstrategie. Im Rahmen des rechtlich fragwürdigen EU-Verteidigungsfonds werden gemeinsame Rüstungsprojekte wie Ocean 2020 angeschoben. Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs sind Motor dieser Entwicklung, wie auch im jüngst unterzeichneten Aachener Vertrag deutlich wird.
Claudia Haydt ist Referentin bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. in Tübingen und Mitglied im Bundesvorstand der Partei DIE LINKE und der Europäischen Linken. Sie hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit Jürgen Wagner das Buch "Die Militarisierung der EU" veröffentlicht und wird auch bei dieser Veranstaltung einen kritischen Blick auf die beschriebene Entwicklung werfen.
Maja Tegeler (Die Linke, Bremen) und Barbara Heller (Bremer Friedensforum) werden mit einem Blick auf den Rüstungsstandort Bremen auch einen lokalen Bezug zum Thema schaffen.
Link: https://www.bremerfriedensforum.de/1116/aktuelles/Die-Militarisierung-der-EU-und-die-Ruestung-in-Bremen/

5. Aufruf zur Demonstration "Die Stadt muss allen gehören"
Bremen. Das Bremer Friedensforum begrüßt die auf Initiative des "Aktionsbündnis Menschenrecht auch Wohnen" organisierte Demonstration "Die Stadt muss allen gehören" am Samstag, 23. März, in Bremen. Wohnen und der Kampf für bezahlbaren und leistbaren Wohnraum sind zentrale soziale Fragen unserer Zeit. Für das Bremer Friedensforum ist auch der folgende Aspekt besonders wichtig: Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich, so auch im sozialen Wohnungsbau und in der kommunalen Infrastruktur, fehlen. Der aktuelle, kürzlich verabschiedete Bundeshaushalt sieht heute schon Rüstungsausgaben in Höhe von 43,23 Milliarden Euro vor. Wir fordern: Abrüsten statt aufrüsten!
Links: https://www.bremerfriedensforum.de/1112/aktuelles/Die-Stadt-muss-allen-gehoeren-Fuer-das-Menschenrecht-auf-Wohnen/
https://abruesten.jetzt/2019/01/2019-03-23-bremenbremer-friedensforum-unterstuetzt-demonstration-die-stadt-muss-allen-gehoeren/

6. Machtkampf gegen China - Was hat die Bundeswehr im südchinesischen Meer zu suchen? - Veranstaltung mit Jörg Kronauer
Bremen. Jörg Kronauer ist am Montag, 25. März, zu Gast in Bremen. Der Journalist spricht um 19.30 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4, in Bremen. Der Machtkampf zwischen den westlichen Staaten und China spitzt sich zu. Die USA haben einen Handelskrieg gegen die Volksrepublik gestartet, der diese daran hindern soll, zu einer führenden Wirtschaftsmacht aufzusteigen. Demselben Zweck dienen Boykottmaßnahmen gegen Huawei, einen der bedeutendsten und populärsten chinesischen Konzerne.
Zugleich halten die Spannungen im Südchinesischen Meer an; kürzlich kam es um ein Haar zu einer Kollision eines chinesischen und eines US-amerikanischen Kriegsschiffes. Auch europäische Marinen entsenden Schiffe vor Chinas Küsten; die Bundesrepublik beteiligt sich an der Aufrüstung gegen die Volksrepublik und beliefert mehrere asiatische Rivalen des Landes mit Waffen. Experten warnen schon seit Jahren: Konflikte zwischen Weltmächten und aufstrebenden Staaten endeten historisch gesehen häufig im Krieg. Droht das auch beim Versuch des Westens, Chinas Aufstieg mit allen Mitteln zu bremsen?
Der Referent Jörg Kronauer ist Mitglied der Redaktion der „Informationen zur deutschen Außenpolitik“. Er schreibt u.a. für die Berliner überregionale Tageszeitung „junge welt“.
Eine Veranstaltung von Bremer Friedensforum und Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Gruppe Bremen
Link: https://www.bremerfriedensforum.de/1119/aktuelles/Machtkampf-gegen-China-Was-hat-die-Bundeswehr-im-suedchinesischen-Meer-zu-suchen/

## BERICHTE/INTERVIEWS/ERKLÄRUNGEN/INITIATIVEN ##
7. Neue Broschüre "Für eine atomwaffenfreie Welt/Bremen und der Atomwaffenverbotsvertrag"
Bremen. Wussten Sie schon? Die Bremische Bürgerschaft hat sich am 7. Dezember 2017 als bisher einziger Landtag für den UN-Atomwaffenverbotsvertrag ausgesprochen. Um die Diskussion bundesweit zu forcieren, gibt das Bremer Friedensforum eine Broschüre "Bremen und der Atomwaffenverbotsvertrag" heraus.
Aus dem Inhalt: - Anti-Atomwaffen-Appell an bremische Abgeordnete vom November/Dezember 2017 - Kundgebung am 18. November 2017 mit Grußwort Bürgermeister Carsten Sieling - Beschluss der Bremischen Bürgerschaft vom 7. Dezember 2017 - Empfang im Bremer Rathaus für Friedensnobelpreisträger ICAN - Atomwaffenverbot statt deutsche Atombomben - EKD-Friedensbeauftragter Brahms protestiert gegen Atomwaffen - Anzeigenaktion "Eine Welt ohne atomare Bedrohung - Beiträge von Antje Grotheer und Lars Pohlmeier
Die Broschüre ist in Kürze beim Bremer Friedensforum erhältlich. Spenden zum Ausgleich für die Druckkosten sind erwünscht. Bestellungen mit Lieferanschrift bitte an: info@bremerfriedensforum.
MEDIENVERTRETER*INNEN erhalten auf Anforderung bereits die digitale Fassung der Broschüre: info@bremerfriedensforum.de

8. Das neue Ratschlags-Buch: „Abrüsten statt Aufrüsten“
Kassel. Das neue Ratschlags-Buch ist da und kann ab sofort im Buchhandel gekauft oder direkt beim Verlag bestellt werden.Unter diesem Titel kommen Autorinnen und Autoren aus Friedensforschung, Politik, Gewerkschaft und Friedensbewegung zu Wort, die sich auf dem 24. bundesweiten Friedensratschlag am 2. und 3. Dezember 2017 in der Universität Kassel trafen, um Analysen und Lösungsansätze dafür zu präsentieren, wie eine friedenfähige Politik entwickelt und durchgesetzt, wie Spannungen ab- und Vertrauen aufgebaut werden können. Ihre Texte basieren auf Beiträgen, die sie dort gehalten haben. Die Autor*innen sind: Jacqueline Andres * Matin Baraki * Murat Çakır * Erhard Crome * Heidemarie Dann * Kai Ehlers * Rolf Gössner * Harri Grünberg * Joachim Guilliard * Uwe Hiksch * Wolfgang Lemb * Karin Leukefeld * Mosshen Massarrat * Jochen Nagel * Norman Paech * Freya Pillardy * Anne Rieger * Thomas Roithner * Werner Ruf * Ingar Solty * Rainer Werning
Das Buch kostet im Handel 15 Euro. Bestellungen von Privatpersonen beim Verlag sind innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Für Gruppen bietet der Verlag Sonder­konditionen: Die Bücher können in Kommission beim Verlag geordert werden. Bei der Abrechnung wird ein Rabatt von 30 % gewährt (= 4,50 Euro pro Buch). Helft bitte aktiv mit bei der Verbreitung des Buches!
Die Kontaktdaten: Antiquariat & Verlag Winfried Jenior, Marienstr. 5, 34117 Kassel, Tel: 0561 – 7391621, Fax: 0561 – 774148, E-Mail: info@jenior.de, www.jenior.de

9. Aufruf zum Ostermarsch in Bremen

Bremen. "Verantwortung heißt: Abrüstung, Atomwaffenverbot, Entspannung." Mit den Ostermarsch-Aktionen bringt die Friedensbewegung erneut bundesweit ihre Themen in die Öffentlichkeit. So auch in Bremen und Umgebung. In der Hansestadt beginnt am Ostersamstag, 20. April, um 11 Uhr, die Auftaktkundgebung am Hauptbahnhof. Nach der Demonstration durch die Innenstadt findet um 12 Uhr eine Kundgebung auf dem Marktplatz statt. Dort spricht unter anderem Reiner Braun, Präsident Internationales Friedensbüro (IPB), Mitinitiator des Aufrufs "Abrüsten statt aufrüsten" und der Kampagne "Stopp Air Base Ramstein". Ostermarsch-Aktionen finden zeitgleich auch in Bremerhaven, Oldenburg und Delmenhorst (Redner u.a. Horst Otto vom Bremer Friedensforum) statt. Am Ostermontag spricht in Emden unter anderem Barbara Heller vom Bremer Friedensforum.
Der Aufruf zum Ostermarsch in Bremen kann hier gelesen werden:
https://www.bremerfriedensforum.de/955/event/Aufruf-zum-Bremer-Ostermarsch-2019-Verantwortung-heisst-Abruestung-Atomwaffenverbot-Entspannung/
Zur Unterstützung des Aufrufs reicht eine Mail an das Bremer Friedensforum aus: info@bremerfriedensforum.de/Betreff: Ich/wir unterstütze(n) den Aufruf zum Ostermarsch 2019

10. Petition

Bremen. Aus aktuellem Anlass weisen wir auf diese Petition hin: 'Keine Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa
Hier können Sie mehr über die Kampagne erfahren und unterzeichnen:
https://weact.campact.de/petitions/keine-stationierung-us-amerikanischer-mittelstreckenraketen-in-deutschalnd-und-europa-1

11. Bremerinnen und Bremer protestieren beim Bundeswehrempfang gegen stärkere Einbindung der Deutschen Bahn in die Militarisierung
Bremen. Mit Transparenten, Fahnen und Schildern flankierten trotz Kälte und Wind etwa sechzig Bremerinnen und Bremer die Gäste auf dem Weg zum Bundeswehrempfang im Bremer Rathaus. Unter den Protestierenden waren Vertreter des Bremer Friedensforum, der Initiative „Aufstehen“ und der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK). Sie alle wandten sich gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben, den Export von Rüstungsgütern und gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Der Flyer, der vom Bremer Friedensforum verteilt wurde, macht auf den kürzlich geschlossenen Vertrag der Bundeswehr mit der Deutschen Bahn aufmerksam, der einen bevorzugten Transport von Soldaten, Fahrzeugen und Containern bis an die Grenzen Russlands gewährleisten soll. Das Bremer Friedensforum sieht darin eine Konfrontation mit Russland, die allen Entspannungsbemühungen zuwiderläuft. Dieser Flyer fand bei Passanten, aber auch bei den Empfangsgästen starken Absatz.
Flyer: https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/BahnfreifuerBW19-01.pdf

12. Aufstehen fordert Einsatz von Bundesaußenminister Maas für den Erhalt des INF-Vertrags

Bremen. Die Kündigung des INF-Vertrages, zunächst einseitig durch den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, im Anschluss daran durch den Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, gefährdet nach Einschätzung der Sammlungsbewegung "Aufstehen" den Frieden in der Welt. Aus diesem Anlass hat die Bremer Aktionsgruppe Frieden von Aufstehen von ihrer Zusammenkunft im Sudhaus der Union-Brauerei in Walle einen offenen Brief an Bundesaußenminister Heiko Maas geschickt.
Darin heißt es: "Als Außenminister unseres Landes bitten wir Sie, sich mit allen Kräften für den Erhalt des INF-Vertrages einzusetzen, dass es kein Zurück in die Zeit vor dem INF-Vertrag gibt und die atomare Abrüstung in Europa und weltweit endlich vorangetrieben wird." Angesichts der technischen Aufrüstung der Atomwaffen in Büchel/Eifel und der drohenden erneuten Stationierung neuer atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland teilen die "Aufsteherinnen" und "Aufsteher" dem Außenminister ihre Besorgnis mit und fordern: "Erklären Sie bitte klar und eindeutig, dass eine erneute Stationierung von amerikanischen atomaren Mittelstreckenraketen in Deutschland nicht in Frage kommt."
Link: http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/meinung/bmof0085.html

13. Bremer Friedensforum: Solidarität mit dem Hungerstreik
Bremen. Ein Vertreter des kurdischen Studierendenverbandes YXK nahm an der letzten Sitzung des Bremer Friedensforums in der Villa Ichon teil, um über den Hungerstreik und die Situation der Hungerstreikenden sowie deren Forderungen zu berichten. Ausdrücklich wurden der Bremer Hungerstreikende Yüksel Koc sowie die kurdische Politikerin und HDP-Abgeordnete Leyla Güven und alle weiteren, die sich im Hungerstreik befinden, gegrüßt. Am 7. November 2018 trat Leyla Güven für die Aufhebung der Isolation des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan in einen unbefristeten Hungerstreik, dem sich mittlerweile mehrere hundert Aktivist*innen angeschlossen haben. Das Bremer Friedensforum sprach seine Solidarität aus und begrüßte die Forderungen der Hungerstreikenden. Zudem sprachen sich die Aktivist*innen dafür aus, dass der türkische Staat Friedensgespräche mit Öcalan führen soll. Ebenfalls betonte das Friedensforum, dass die Rüstungsexporte Deutschlands an die Türkei streng verurteilt und als gezielte Unterstützung im Krieg gegen die Kurd*innen gesehen werden. Die Türkei betrachten die Aktivist*innen als ein diktatorisches Land unter der Führung des Autokraten Erdoğan.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden die kurdischen Studierenden der YXK Bremen zum kommenden Ostermarsch eingeladen, um auch dort vor Ort der kurdischen Frage Gehör zu verschaffen und den Hungerstreik und die Forderungen der Hungerstreikenden zu Wort zu bringen.
Link: https://anfdeutsch.com/aktuelles/bremen-solidaritaet-mit-dem-hungerstreik-9423

## 14. Bremer Friedensforum im Netz ##
Mehr Informationen bringt die Internetseite des Bremer Friedensforums: www.bremerfriedensforum.de[http://www.bremerfriedensforum.de]. Wir empfehlen auch die täglich mehrfach aktualisierte Facebook-Seite des Bremer Friedensforums. Sie kann auch gelesen werden, ohne Mitglied in dem sozialen Netzwerk zu sein (einfach das "f" von www.bremerfriedensforum.de[http://www.bremerfriedensforum.de] anklicken!). Wer bei Facebook ist, bitte dort ruhig öfter mal den Daumen hoch (Gefällt mir). Auch für Kommentare sind die Redakteure und LeserInnen der Facebook-Seite dankbar. Friedenspolitische News aus Bremen gibt es auch auf Twitter!
http://www.bremerfriedensforum.de
http://www.facebook.com/bremerfriedensforum
https://twitter.com/ekkehardlentz1

## 15. Weitere Termine ##
Donnerstag, 21. Februar, 19:30 Uhr, Kunst-Cafe Kränholm, Auf dem Hohen Ufer 35, 28759 Bremen, Michael Lüders - Armageddon im Orient,
Auszug aus der Ankündigung der Buchhandlung Lesumer Lesezeit: Michael Lüders, der bekannte Nahost-Experte und gebürtige Lesumer, berichtet anschaulich und pointiert wie die sogenannte Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt. Er schildert die Ursachen des Konflikts zwischen Riad und Teheran und erklärt, warum der Westen einseitig Partei ergreift.
Eintritt: 15€, Reservierungen und Kartenverkauf: in der Lesumer Lesezeit, unter 0421/633799 oder E-Mail an info@lesumer-lesezeit.de und im Kunstcafé Kränholm, unter 0421/69212810 oder E-Mail an info@kraenholm.de
https://lesumer-lesezeit.buchhandlung.de/shop/

Montag, 25. Februar, 19:00 Uhr, Villa Sponte, Osterdeich 59b, 28203 Bremen: Inge Günther: "Im Herzen des Konflikts. Ein Rückblick auf 20 Jahre als Korrespondentin in Jerusalem"
http://nahost-forum-bremen.de/?ai1ec_event=im-herzen-des-konflikts-ein-rueckblick-auf-20-jahre-als-korrespondentin-in-jerusalem&instance_id=372
https://www.bremerfriedensforum.de/1118/aktuelles/Im-Herzen-des-Konflikts-Vortrag-von-Inge-Guenther-Ein-Rueckblick-auf-20-Jahre-als-Korrespondentin-in-Jerusalem/

Mittwoch, 27. Februar, 19:30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen, Prof. Dr. Nico Paech, Oldenburg: "Umweltzerstörung – Kriegsgefahren – Nachhaltigkeit" - Veranstaltung der MASCH in Kooperation mit dem Bremer Friedensforum
http://www.masch-bremen.de/

Mittwoch, 6. März, 19:30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4 (2. Stock, Büro der DFG-VK), Treffen der Aktionsgruppe Frieden der Sammlungsbewegung #Aufstehen Bremen

Freitag, 15. März/Samstag, 16. März, Bremen, Cyberpeace-Forum 2019 mit Theater "Geliebter Leopard - Ein Stück Aufrüstung für den Frieden"
http://cyberpeace.fiff.de/Kampagne/Cyberpeaceforum2019
https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/EinladungCyberpeace-Forum2019.pdf

Donnerstag, 21. März, Bremen, "Die Militarisierung der EU und die Rüstung in Bremen", mit Claudia Haydt, 17:00 Uhr, Rede bei Mahnwache auf dem Marktplatz, 19.30 Uhr, Veranstaltung im Paradox, Bernhardstraße 10-12
https://www.bremerfriedensforum.de/pdf/ClaudiaHaydt21_3_2019.pdf

Samstag, 23. März, 11:00 Uhr, Bahnhofsplatz Bremen, Demonstration für das Menschenrecht auf Wohnen: "Die Stadt muss allen gehören!" www.mietendemo-bremen.de

Montag, 25. März, 19.30 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, Bremen, "Machtkampf gegen China - Was hat die Bundeswehr im südchinesischen Meer zu suchen? - Veranstaltung mit Jörg Kronauer
https://www.bremerfriedensforum.de/1119/aktuelles/Machtkampf-gegen-China-Was-hat-die-Bundeswehr-im-suedchinesischen-Meer-zu-suchen/

Samstag, 20. April, 11:00 Uhr, Ostermarsch-Auftakt, Bremen, Hauptbahnhof, 12:00 Uhr, Kundgebung Marktplatz mit Reiner Braun, Präsident Internationales Friedensbüro (IPB) https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-2019-in-bremen

24. bis 30.Juni, Aktionswoche Stopp Air Base Ramstein 2019 https://www.ramstein-kampagne.eu/

* Regelmäßige Termine:
+ Treffen Bremer Friedensforum: jeden ersten Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr in der Villa Ichon, Goetheplatz 4
+ Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum, Marktplatz, in den Wintermonaten: Unser Lieben Frauenkirchhof
+ Jeden dritten Freitag im Monat, 12 bis 13 Uhr, Mahnwache gegen die Rüstungshochburg Bremen an der Domsheide (vor "Kapitel 8")
+ Jeden Freitag, 17 Uhr, Kundgebung der "Nordbremer Bürger gegen Krieg", Bremen-Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße/Breite Straße
* Weitere Termine aus der Friedensbewegung: http://www.friedenskooperative.de/termine.htm
* Weitere Informationen aus der Friedensbewegung: www.friedensratschlag.de/

## 16. In eigener Sache ##
Bleiben Sie bitte dem Bremer Friedensforum gewogen und sparen Sie nicht mit Vorschlägen, Ergänzungen, Texten und anderen Reaktionen an: info@bremerfriedensforum.de. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch gern darauf hinweisen, dass das Bremer Friedensforum auf ehrenamtlicher Basis arbeitet.
Und: Friedensarbeit kostet auch Geld! Im Unterschied zu Rüstungsproduzenten erhalten wir keine staatliche Unterstützung aus Steuergeldern, sondern finanzieren unsere Arbeit ausschließlich aus Spenden. Unser Spendenkonto lautet: Ekkehard Lentz (für das Bremer Friedensforum), IBAN: DE 47 2501 0030 0123 2683 06, BIC: PBNKDEFF. Danke!

## 17. Datenschutz ##
In unregelmäßigen Abständen erhälst Du/erhalten Sie von mir/uns einen Email-Newsletter über Neuigkeiten aus dem Arbeitsbereich des Bremer Friedensforums. Ab dem 25. Mai 2018 ist die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Dies bedeutet, dass Deine/Ihre persönlichen Daten nach der neuen Verordnung nur mit Deiner/Ihrer Einwilligung verarbeitet werden dürfen. Gerne möchte(n) ich/wir Dich/Sie auch weiterhin mit Informationen versorgen. Sollte dieses jedoch in Zukunft nicht mehr erwünscht sein, bitte(n) ich/wir um eine kurze und formlose Email an: info@bremerfriedensforum.de. Wir nehmen euch dann aus dem Verteiler. Möchtest Du/möchten Sie auch weiterhin unseren Newsletter bekommen, brauchst Du/brauchen Sie nichts unternehmen. Siehe auch Datenschutzerklärung: https://www.bremerfriedensforum.de/Datenschutz/
Erstellt am: 22.02.2019
17:06:42
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