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Protest gegen Bundeswehrempfang

Bremerinnen und Bremer protestieren gegen Bundeswehrempfang

Kritik an stärkerer Einbindung der Deutschen Bahn in die Militarisierung

Mit Transparenten, Fahnen und Schildern flankierten trotz Kälte und Wind etwa sechzig Bremerinnen und Bremer die Gäste auf dem Weg zum Bundeswehrempfang im Bremer Rathaus. Unter den Protestierenden waren Vertreter des Bremer Friedensforum, der Initiative „Aufstehen“ und der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK). Sie alle wandten sich gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben, den Export von Rüstungsgütern und gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Der Flyer, der vom Bremer Friedensforum verteilt wurde, macht auf den kürzlich geschlossenen Vertrag der Bundeswehr mit der Deutschen Bahn aufmerksam, der einen bevorzugten Transport von Soldaten, Fahrzeugen und Containern bis an die Grenzen Russlands gewährleisten soll. Das Bremer Friedensforum sieht darin eine Konfrontation mit Russland, die allen Entspannungsbemühungen zuwiderläuft. Dieser Flyer fand bei Passanten, aber auch bei den Empfangsgästen starken Absatz.

Eva Böller, Sprecherin des Bremer Friedensforum, wies auf das Problem hin, Minderjährige für die Ausbildung zum Krieg zu bewerben und sprach dabei gezielt hohe Gäste an.

Für die Sicherheit der Gäste sorgten am Eingang zwei Polizeibeamte. Zeitweilig trat ein Feldjäger hinzu. Welche Aufgabe der vor einem zivilen Gebäude hatte, wurde nicht deutlich.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum

Download: Bahn frei für die Bundeswehr
Erstellt am: 31.01.2019
Bilder:
14:23:05
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