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52 Jahre Bremer Solidaritätsbasar für Vietnam, Kuba und Nicaragua:
Harri Grünberg von „Cuba Sí“ warnt vor „Rückfall in alte Zeiten“

Im vollbesetzten Saal des Gemeindezentrums Zion in Bremen hatten sich Friedens- und Solidaritätsaktivisten versammelt, um das bewährte, immer wieder begeisternde Musik-Ensemble „Das rote Krokodil“ mit Liedern der Solidarität zu erleben und den Vortrag von Harri Grünberg von „Cuba Sí“ zu hören. Dieser sprach zum Thema: "Warum randalieren die Reichen in Lateinamerika?" und warnte u.a. vor dem Rückfall in alte Zeiten. Linke Bewegungen und Regierungen müssten zurück zur Kernfrage, der Veränderung der Eigentumsverhältnisse, insbesondere der Vergesellschaftung der Produktionsmittel. Für Brasilien fordert er die Freilassung des ehemaligen Präsidenten, Luiz Inácio Lula da Silva.

Anschließend waren viele noch bei Essen und Trinken beieinander, einige musizierten und sangen, andere tauschten sich mit denen aus, die sie lange aus der Solidaritätsarbeit kennen. Der Basar ist jährlich ein gesuchter Treffpunkt von gegenwärtigen und ehemaligen Aktivistinnen und Aktivisten aus der Bremer Friedensbewegung.

Der Pastor der Evangelischen Kirchengemeinde Bremen-Neustadt Thomas Lieberum begrüßte die Gäste und Eva Böller, Sprecherin des Organisationsteams, leitete den Abend ein.

Text und Fotos: Hartmut Drewes, Bremer Friedensforum
Erstellt am: 03.12.2018
Bilder:
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