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„Frieden ist eine Voraussetzung für mehr Gerechtigkeit“

Eröffnung einer Ausstellung in der Bremer Kulturwerkstatt Westend

Die Räumlichkeiten konnten die vielen Menschen kaum fassen, die sich zur Eröffnung der Ausstellung „Gerechtigkeit“ in der Bremer „Kulturwerkstatt Westend“ eingefunden hatten. Die Ausstellung wurde von Ilker Maga, Leiter der „fotoschule“ und dem „Fotoatelier 2018“ in diesem Hause, konzipiert. Er hatte in die Vorbereitung eine Reihe von Persönlichkeiten und Gruppen einbezogen, u.a. das Bremer Friedensforum. Dessen Sprecher Ekkehard Lentz war um einen längeren Text gebeten worden, der mit dem Satz beginnt: „Frieden ist eine wesentliche Voraussetzung für mehr Gerechtigkeit.“

Die Ausstellung zeigt verschiedene Fotoarbeiten zum Thema Gerechtigkeit, verbunden mit Texten, die hauptsächlich aus vorhergegangenen Befragungen hervorgegangen waren. 14 Personen vom Bremer Friedensforum hatten sich auch an der Befragung beteiligt. Die Antwort einer Schülerin von elf Jahren auf die Frage, was sie unter Gerechtigkeit versteht, lautet: „Gerechtigkeit ist, wenn man teilt.“ Von Rudolph Bauer, der Fotocollagen zur Ausstellung beisteuerte, war u.a. die ironische Arbeit „Im stillen Gebet für den Freund Erdogan“ zu sehen.

Nach einleitenden Wortbeiträgen von Corinna Schrötter (Betriebsleitung), Ralf Perplies vom Bremer Senat und Ilker Maga lief ein buntes, auf Gerechtigkeit hin ausgerichtetes musikalisches Programm ab, das von Barbara Heller (Sprecherkreis Bremer Friedensforum), moderiert wurde. Dazu wurden Essen und Getränke angeboten. Es war ein unterhaltsamer wie informativer Abend, der begeisterte Zustimmung fand. Ilker Maga erhielt am Ende für seine Ausstellung und die Ausrichtung des Abends starken Beifall.

Text und Fotos: Hartmut Drewes
Erstellt am: 19.11.2018
Bilder:
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