Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 29. Oktober 2018


Für Abrüsten auf die Straße gehen ist das Gebot der Stunde/Donnerstag in Bremen

Bremen. Das Bremer Friedensforum schließt sich der bundesweiten Initiative „Abrüsten statt Aufrüsten“ an, aus Anlass der zweiten und dritten Lesung des Bundeshaushaltes 2019 auf die Straße zu gehen. Geplant sind umfangreiche Steigerungen der Rüstungsausgaben.

Die Bremer Aktion wird am Donnerstag, 1. November, von 16.30 bis 17.00 Uhr vor dem Dom stattfinden. Mit großen Buchstaben formulieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Forderung: "Abrüstung jetzt!" Außerdem werden weitere Unterschriften für den Aufruf "Abrüsten statt Aufrüsten" gesammelt.
Inzwischen haben gut 100.000 Menschen bundesweit den Aufruf unterschrieben. "Aus der Stadt Bremen konnten wir bisher 2126 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner erfassen. Es werden wesentlich mehr sein, da eine ganze Reihe von Listen nicht über uns gegangen sind, sondern direkt an die beiden Sammelstellen in Bonn und Frankfurt/Main gesandt wurden", erklärt Hartmut Drewes, Pastor i.R., der die Unterschriftensammlung für das Friedensforum koordiniert (siehe auch Hintergrund).

An der Aktion am Donnerstag werden sich auch Mitglieder der neu gegründeten Sammelbewegung #Aufstehen Bremen beteiligen.


Link: https://www.bremerfriedensforum.de/1061/aktuelles/Fuer-Abruesten-auf-die-Strasse-gehen-ist-das-Gebot-der-Stunde/


Achtung Redaktion:

Wir laden Fotojournalist*innen herzlich zur Aktion am Donnerstag, 1. November, 16.30 bis 17 Uhr in Bremen ein.



Hintergrund

Abrüsten statt Aufrüsten - erste Auswertung der Unterschriften, die dem Bremer Friedensforum vorliegen:

2437 Unterschriften gesamt, davon Bremer*innen 2126

Bei den Unterzeichner*innen, von denen wir die Tätigkeit kennen, sind am stärksten die Menschen vertreten, die im Bildungsbereich von der Kita bis zur Uni tätig sind: über 200 Lehrer und Pädagogen, dazu Schülerinnen und Schüler, etwa 120 Personen aus dem universitären Bereich, darunter allein 60 Hochschullehrer*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und 60 Studentinnen und Studenten.

Der zweitstärkste Bereich ist der des Gesundheitswesens, Ärzte, Leute aus dem Pflegedienst, Psychotherapeuten, medizinische Fachassistentinnen, zusammen etwa 70 Personen, darunter über 30 Ärztinnen und Ärzte.

Stark vertreten ist auch der soziale Bereich mit Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, auch mit Sozialwissenschaftlern und Soziologen, auch über 70 Personen.

Viele, etwa 60 Personen, haben sich als Angestellte ausgegeben.

Aber es gibt auch Personen aus dem Kunstbereich, Künstler und Kunstwissenschaftler, über 30 Personen, darunter der in Bremen weit darüber hinaus bekannte deutsch-amerikanische Musiker Willi bzw. William Schulz.

Auch der kirchliche Bereich ist vertreten mit mindestens 30 Pastorinnen und Pastoren, aber auch mit Diakonen und Kirchenmusikern.

Viele haben auch ihre Gewerkschaftszugehörigkeit angegeben, besonders Mitglieder von ver.di und der GEW, insgesamt fast 70 Personen.

Natürlich sind viele andere Berufsgruppen vertreten, Leute aus Management und Beratung, Handwerker, Facharbeiter, Reinigungskräfte, Selbständige, auch Arbeitslose.

Insgesamt können wir von über 2500 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ausgehen, obgleich wir nur 2437 namentlich erfassen konnten. Eine Reihe von Namen waren unleserlich. Von den 2437 Personen kommen etwa 350 aus der näheren und weiteren Umgebung Bremens, fast 60 aus Bremerhaven, über 50 aus Oldenburg, jeweils 20 aus Schwanewede, Delmenhorst und Lilienthal, über 10 aus Ritterhude, ebenso viele aus Verden und Osterholz-Scharmbeck, aber auch mehrere aus Bassum, Syke, Weyhe, Worpswede und anderen Orten.

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