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Foto: Arbeiterfotografie.com

2000 Bremer*innen demonstrieren für die Seenotrettung im Mittelmeer

Die Bewegung Seebrücke mobilisierte auch in Bremen, wie in vielen anderen Städten, Tausende, die gegen die menschenverachtende Abschottungspolitik der BRD und der EU protestieren. Mehr als 30.000 Menschen haben in den letzten Jahren im Mittelmeer ihr Leben verloren. Die Demonstrierenden, von denen viele in Orange, der Farbe der Rettungswesten, gekleidet waren, forderten Unterstützung statt Kriminalisierung der Seenotrettung. Proteste gegen den deutschen Innenminister Horst Seehofer und seine tödliche Flüchtlingspolitik („Seebrücke statt Seehofer“) standen im Mittelpunkt. Aber es gab auch Forderungen an die Bremische Politik. Bremen solle sich zur „Solidarischen Stadt“ erklären, wie schon andere Städte z.B. im Ruhrgebiet und sich als Zufluchtsort für Geflüchtete verstehen und danach handeln.

In Redebeiträgen wurde darauf hingewiesen, dass es gelte die Fluchtursachen zu bekämpfen: Kriege, ungerechter Welthandel und Klimaveränderungen.

„Die Kriege in und gegen Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien... haben Millionen Opfer gefordert. Viele Regionen sind unbewohnbar geworden, 70 Millionen Flüchtlinge suchen irgendwo auf der Welt einen Platz zum Überleben... Statt immer mehr Geld für Kriege auszugeben fordern wir Geld für Soziales... Abrüsten statt aufrüsten..." (aus dem Bremer Aufruf zum Antikriegstag am 1. September)

Das Bremer Friedensforum demonstrierte mit der Losung der Aktion Aufschrei:„Grenzen auf für Menschen - Grenzen zu für Waffen!“ gegen die Waffenexportpolitik der Bundesregierung.


Erstellt am: 14.08.2018
Bilder:
Bewegung_Seebruecke Foto: Arbeiterfotografie.com
Bewegung_Seebruecke Foto: Arbeiterfotografie.com
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