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Pressemitteilung vom 30. Juli 2018


Bremerinnen und Bremer gedenken der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki Aufruf an die Bundesregierung: Treten Sie dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei

Bremen. Am 6. und 9. August jähren sich die Atombombenabwürfe der USA auf Hiroshima und Nagasaki zum 73. Mal. Mit einer Mahnwache und Kundgebung erinnern das Bremer Friedensforum, die Ärzteorganisation IPPNW, Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigung der Kriegsdienstgegner (DFG-VK), Juristen und Juristinnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) und Nordbremer Bürger gegen den Krieg an die Jahrestage.

Die Mahnwache in Bremen findet am Montag, 6. August, in der Zeit von 12 bis 13 Uhr auf dem Marktplatz statt. Es sprechen: Renke Brahms Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland und Schriftführer der Bremischen Evangelischen Kirche und Marvin Mendyka aus Bonn, Sprecher der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt". Die Bläser des Evangelischen Posaunenwerks Bremen sind ebenso dabei wie Mariko Reineke-Kriete, die ein Hiroshima-Gedicht vorträgt.
Während der Aktion findet ein Ulmentanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Leitung von Helene Streicher statt. Eva Böller vom Bremer Friedensforum moderiert die Veranstaltung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Blumen mitzubringen, um das Friedens- und Anti-Atom-Zeichen auszulegen.

Zum politischen Hintergrund: Nicht nur das Gedenken an die bereits erfolgten Atombenabwürfe steht im Mittelpunkt. Im vergangenen Jahr verabschiedeten 122 Staaten bei den Vereinten Nationen in New York einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen. Das völkerrechtlich verbindliche Abkommen verbietet neben der Herstellung, dem Einsatz und Besitz auch die Drohung mit einem Nuklearschlag sowie die Stationierung von Atomwaffen in anderen Staaten. Damit handelt auch die Bundesregierung mit der nuklearen Teilhabe in der NATO und der Verfügung über US-Atomwaffen in Deutschland gegen geltendes Völkerrecht. Die Hiroshima-Mahnwache fordert die Bundesregierung auf: "Treten Sie dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen bei."

Der Flyer zur Mahnwache steht zum Download: www.bremerfriedensforum.de/pdf/Hiroshima_18_RZ.pdf

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