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Gruppe aus dem Bremer Friedensforum demonstriert in Büchel

In Büchel in der Eifel lagern 20 US-amerikanische B 61 Atombomben. Bundeswehrsoldaten üben hier mit Tornado-Flugzeugen den Abwurf von Atombomben. Statt dem Atomwaffensperrvertrag zu entsprechen und die Atomwaffen zu verschrotten, sollen sie nach dem Willen der US-Regierungen für Milliarden US-Dollar "modernisiert" werden, d.h. dass ihre Zerstörungskraft noch effektiver werden soll.

Im Rahmen der 20wöchigen Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt" finden auch in diesem Jahr von März bis zum 9. August, dem 73. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki, zahlreiche Aktionen vor dem Fliegerhorst in Büchel statt. Sechs Frauen und Männer aus dem Bremer Friedensforum unterstützen am 20. und 21. Juli Aktionen des zivilen Widerstands. Die Bremer beteiligten sich an einer von der DKP organisierten Blockade aller drei Zufahrtstore zum Fliegerhorst und legten damit drei Stunden lang den Betrieb lahm.

Im Protestcamp auf der Friedenswiese waren zu dieser Zeit Atomwaffengegner aus den USA, aus Luxembourg, den Niederlanden, Belgien, Spanien und Österreich.

Den Abschluss der Bremer Aktivitäten bildete die Teilnahme an der internationalen Kundgebung vor dem Haupttor. Barbara Heller vom Bremer Friedensforum berichtete von den Bremer Aktivitäten für die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages.

www.buechel-atomwaffenfrei.de
Erstellt am: 21.07.2018
Bilder:
11:44:24
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