Bericht Hiroshima-Tag 2026

Kundgebung zum 81. Jahrestag der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima: Atomwaffen abschaffen!

In vielen Orten in der Bundesrepublik und weltweit wird an den Tagen vom sechsten bis zum neunten August an die Opfer der US-Atombomben in Hiroshima und Nagasaki erinnert. In Bremen wird traditionell ein großes Peace-Zeichen aus Blumen gelegt. In diesem Jahr fand die Kundgebung erstmals nicht auf dem Marktplatz, sondern nebenan auf dem Grasmarkt statt. Dort hatte das Bremer Friedensforum eine Veranstaltung mit Musik, Gedichten, Redebeiträgen (Dr. Feiner Fechner, Co-Vorsitzender von IALANA Deutschland, und Rudolf Dibbern, Friedensinitiative in Unser Lieben Frauen) und einer Ausstellung zu Hiroshima organisiert. Die Ausstellung wurde von unserer aus Japan stammenden Freundin Mariko erstellt. Eine besondere Ehre für uns war, dass einer der Gründer der Bewegung der Mayors for Peace aus Hiroshima, Miho Cibot-Shimma, an unserer Kundgebung teilnahm. Wie jedes Jahr ging es im 81. Jahr um Erinnern, Trauern und Mahnen: dass das nie wieder geschehe!

Die Forderungen der Friedensbewegung sind aktueller denn je:

Atomwaffen raus aus Deutschland!
Nein zu allen Plänen für deutsche oder deutsch-französische Atomwaffen!
Atomwaffen abschaffen!
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Charlotte Wiedemann (TAZ) fragt:
„Haben wir verloren?“

„Die Bewegung für palästinensische Rechte und Selbstbestimmung hat schmerzlich wenig erreicht. Darüber zu sprechen, ist nicht das Gleiche wie Resignation.

Haben wir verloren? Die Frage mag anmaßend klingen. Denn wer, bitteschön, soll dieses Wir sein? Ich meine alle, die sich in den vergangenen drei Jahren bemüht haben, palästinensisches Leid in Deutschland sichtbarer zu machen, in der Hoffnung, dies werde Folgen haben, humanitär und politisch.“

Link zum ganzen Beitrag: https://taz.de/Krieg-in-Nahost/!6203427/

Charlotte Wiedemann ist zu danken, dass sie immer wieder auf die Situation in Gaza hinweist. Eine Reihe von uns kennt die Schwierigkeiten, die sie benennt. Weiter in der Palästina-Solidarität aktiv zu bleiben, auch wenn wir – angesichts der täglichen israelischen Verbrechen – so wenig an Hilfe und Unterstützung durchsetzen können, das kostet viel Kraft und übersteigt auch manchmal die persönlichen Möglichkeiten. Uns immer wieder zu fragen, warum wir so wenig erreichen, ist notwendig. Verlieren wir nicht aus dem Blick, was wir anders oder besser machen können. Aber machen wir uns auch bewusst, wie schwer die objektiven Bedingungen für Palästina-Solidarität aufgrund der deutschen Geschichte in unserem Land sind. Und vergessen wir nicht, was uns Kraft gibt. Die überwiegend positiven Reaktionen, die wir bei den Palästina-Mahnwachen erleben, sind eine Ermutigung.

Wir freuen uns über Kommentare – vielleicht ist ja auch etwas dabei, was unsere Arbeit wirkmächtiger macht.

Gewerkschaften
und der Antikriegstag 1. September

Der 1. September, der Antikriegstag erinnert an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939. Auch 87 Jahre danach ist das ein wichtiger Tag. Im Erinnern und Mahnen sind sich Friedens-und Gewerkschaftsbewegung einig. Differenzen gibt es in der Einschätzung der aktuellen deutschen Innen-, Sozial- und Außenpolitik. Haben wir es mit einem autoritären Staatsumbau zu tun? Wird der Sozialstaat kaputt gespart zu Gunsten einer beispiellosen Aufrüstung? Wohin führt ein Deutschland, das stärkste europäische Militärmacht werden will? Wozu?

Wir freuen uns über weitere Debattenbeiträge.

Auf der Terminliste unserer Webseite werden wir weitere Veranstaltungen zum 1. September veröffentlichen.

Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert

Die Bremer Wasserwochen vom 22.8.-13.9.26 wollen – gemeinsam mit vielen Akteuren – die Bedeutung von Wasser für Umwelt, Gesellschaft und globale Gerechtigkeit sichtbar machen.

Die Arbeitsgruppe Umwelt und Militär des Bremer Friedensforums beteiligt sich mit einem Vortrag zum Thema:

Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert. Weiter lesen… „Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert“

Der Tod – Ein Meister aus Deutschland

Am 16. August 2026 hielt Barbara Heller eine Rede zum Thema „Waffenlieferungen aus Deutschland“ anlässlich des Besuchs von Vertreter:innen der palästinasolidarischen Gaza-Flotilla im Gemeindezentrum Zion.

Wenn Sie den Vortrag nachlesen möchten, können Sie ihn hier herunterladen: Link