Faschismus, Militarisierung und Krieg
Vortrag von Barbara Heller zur AfD

Foto: privat

Am 1. Juli-Wochenende plant die AfD in Erfurt ihren Bundesparteitag. Bundesweit wird zum Protest dagegen mobilisiert.

Zur Auseinandersetzung mit der Programmatik der AfD und dem Zusammenhang von Faschisierung und Militarisierung sprach Barbara Heller vom Bremer Friedensforum am 19.6.26 in der Villa Ichon.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Frage, wozu eine faschistische Partei gebraucht würde, angesichts der Innen-, Sozial- und Außenpolitik der amtierenden Regierung. Wir dokumentieren den Vortrag.

Faschismus, Militarisierung und Krieg
Historische Parallelen zur Gegenwart

Abschnitte des Vortrags, der hier (Link) heruntergeladen werden kann:

  1. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!
  2. Erscheinungsbild und Programmatik der AfD
  3. Programmatik der AfD und Außenpolitik der aktuellen Regierung
  4. Rechtsradikale und faschistische Tendenzen weltweit
  5. Ursachen für Rechtsentwicklung und Faschismusgefahr
  6. Protest und Widerstand
  7. Wozu braucht es die AfD?
  8. Wann und wozu braucht es Faschismus?
  9. Faschismus im 21. Jahrhundert

22. Juni 1941 – vor 85 Jahren begann der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion

Montage: WM mit KI-Unterstützung

85 Jahre nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion erinnern wir an die Verbrechen der Deutschen.

Wer heute zu diesen Verbrechen schweigt oder eine Umdeutung anstrebt, relativiert die Geschichte. Der russische Krieg gegen die Ukraine wird zum Vorwand genommen, die deutschen Verbrechen vergessen zu machen.

“Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.“ (George Santayana, spanischer Philosoph und Schriftsteller) .

Wir veröffentlichen die Erklärung der „Fédération Internationale des Résistans“ (FIR):

85 Jahre Vernichtungskrieg gegen den „jüdischen Bolschewismus“

Wir erinnern an den Überfall auf die Sowjetunion, mit dem die geopolitischen Ziele der deutschen Imperialismus und die ideologischen Ziele des deutschen Faschismus ihre Umsetzung finden sollten. Bei der geplanten Welteroberung nahm der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 einen besonderen Platz ein. Es ging um die Rohstoffreserven der UdSSR, um die Weizenfelder und Agrarprodukte der ukrainischen Schwarzerde-Region, um die Öl- und Gasvorkommen im Kaukasus, um Eisenerz und die industriellen Kapazitäten im Westen der Sowjetunion. Weiterlesen… „22. Juni 1941 – vor 85 Jahren begann der Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion“

Dialog fördern, Frieden sichern

Foto: Nikita Karimov (unsplash)

Wir haben nicht die Macht, aber wir sind die Mehrheit – die eine klare Haltung gegen Krieg und für Diplomatie hat –, das glaube und hoffe ich jedenfalls!

Und es gibt immer wieder parteiübergreifend Personen, deren Klarheit und Authentizität einfach nur beeindruckend ist.

Wir freuen uns, Sie und Euch hier auf die Zusammenfassung und das Video der Veranstaltung der Deutsch Russischen Friedenstage mit Petra Erler vom 11. Juni hinzuweisen. (Link)

M. E. ist besonders interessant, dass sie aus ihrer Zeit als Staatssekretärin des Büros des Ministerpräsidenten der DDR bezeugen kann, wie damals Gorbatschow vom Westen das Versprechen gegeben wurde, die NATO nicht nach Osten zu erweitern …

Die EU Parlamentarier Michael von der Schulenburg – jahrzehntelang im diplomatischen Dienst tätig – und Ruth Firmenich waren gerade erneut auf Einladung in Moskau und ihre Eindrücke und Überlegungen sollten zwingend geteilt und unterstützt werden. (Link)

Der Text der Presseerklärung kann hier auch heruntergeladen werden (PDF Link).

Wer darf über Leben und Tod entscheiden?

Collage: inspiriert von Terminator III

Pressemitteilung des Erhard-Eppler-Kreises „Frieden 2.0“ vom 14. Juni 2026:

Die Entscheidung über Leben und Tod darf keine Maschine treffen

„Der Bericht des Magazins New Scientist, wonach in der Ukraine erstmals vollautonome Drohnen ohne menschlichen Befehl getötet haben sollen, hat eine Schwelle sichtbar gemacht, die uns alle angeht“, schreibt der sozialdemokratisch orientierte Erhard-Eppler-Kreis „Frieden 2.0“, den Erhard Eppler noch kurz vor seinem Tod ins Leben gerufen hat, und zwar aus Sorge über die Gefahren, die durch die Aufkündigung des INF-Vertrags durch die USA im Jahr 2019 entstanden sind.

Dem Erhard-Eppler-Kreis gehören auch die Bremer Sozialdemokraten Arno Gottschalk und Joachim Schuster an. Ein Grund mehr, die Pressemitteilung über die Website des Bremer Friedensforums zu verbreiten.

Download der Pressemitteilung (Link)

Mehr zum Thema Künstliche Intelligenz im Krieg unter:

https://erhardepplerkreis.substack.com/p/der-mord-der-ki

Bremerhaven ist eine Reise wert…
besonders am Sonntag, den 14. Juni

Der Veteranentag wird dieses Mal nicht in Bremen, sondern in Bremerhaven begangen.

Am Sonntag, den 14. Juni, lädt die Stadt Bremerhaven gemeinsam mit Bremen anlässlich des zweiten nationalen Veteranentags von 14.00 – 17.00 Uhr zu einer feierlichen Veranstaltung auf das „Schulschiff Deutschland“ ein.

Wir finden, dass diese Feierlichkeiten begleitet werden müssen, und danken den Bremerhavener Mitstreiter:innen für die Bereitschaft, am Sonntag ab 13.30 Uhr in der Nähe des Lloydplatzes in Sichtweite des Segelschulschiffs eine Mahnwache durchzuführen.

https://www.mutzumfriedenbremerhaven.de/ 

https://mutzumfriedenbremerhaven.de/pdfs/flyer_veteranentag2026.pdf

Auch wenn die herrschenden Politiker:innen das gerade aus unseren Köpfen verdrängen wollen:  „Nicht immer mehr Waffen beenden einen Krieg, sondern Verhandlungen.“