1. September: Kundgebung gegen Militarisierung, Wehrpflicht und Kriege – für Frieden und Sicherheit

Auf dem Bremer Marktplatz wird am Dienstag, 1. September 2026, ab 16:30 Uhr eine Kundgebung zum Anti-Kriegstag stattfinden.

Veranstalter sind das Bremer Friedensforum im Bündnis mit mehr als 10 Bremer Initiativen und Organisationen – Aufruf und Unterzeichnende unten.

Programm der Kundgebung:

  • Ulrike Eifler (IG-Metall Würzburg) wird über den Zusammenhang von Aufrüstung und Sozialabbau sprechen.
  • Ein/e Vertreter/in des Internationalen Jugendverbandes (IJV) wird über die Proteste gegen die geplante Wehrpflicht sprechen
  • Ein/e Vertreter/in von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wird über Schule in Zeiten von Militarisierung und Sparprogrammen sprechen, und
  • ein Vertreter der Palästinensischen Gemeinde Bremen und Umzu wird unter anderem über Völkermord und deutsche Waffen sprechen

Im Anschluss an die Kundgebung auf dem Marktplatz gibt es um 19.00 Uhr eine Veranstaltung im Gewerkschaftshaus mit dem Titel: „Friedensfähig statt kriegstüchtig? – Die „Zeitenwende“ und ihre Folgen“ (Link) Weiter lesen… „1. September: Kundgebung gegen Militarisierung, Wehrpflicht und Kriege – für Frieden und Sicherheit“

Rückblick: Vortrag „Wasserkriege“

Foto: privat

Im Rahmen der Bremer Wasserwochen 2026 hat das Bremer Friedensforum – AG Militär und Umwelt – Pablo Flock von der IMI – Informationsstelle Militarisierung e.V. Thüringen eingeladen.

Er sprach zu dem Thema: „Wasserkriege: Wo der Klimawandel heute schon Konflikte befeuert.“

Hier geht es zur Audioaufnahme:

 

Bericht: Internationale Solidarität –
Mitglieder der Gaza Flotille zu Gast in Bemen

Eigentlich sollte das Schiff Handala II in Bremerhaven festmachen und dort über die Palästina-Solidarität und speziell über die letzte Flottille berichten. Die Bremerhavener Friedensinitiative „Mut zum Frieden“ hatte bereits ein Programm vor Ort geplant. Aber aus technischen Gründen konnte die Handala II nicht kommen. Kurzerhand wurde von einer Unterstützergruppe rund um die Seeds neu geplant und es konnte in Bremen in der Zionsgemeinde eine eindrucksvolle Veranstaltung mit fünf Mitgliedern der Crew stattfinden. Ein großer Dank an die Zionsgemeinde, die so kurzfristig den Raum zur Verfügung stellte.

Weit über 100 BesucherInnen hörten die erschütternden Berichte der Flotille-TeilnehmerInnen. Die Zusammensetzung auf dem Podium zeigte gut die Breite der Solidaritätsbewegung: ein Teilnehmer aus der BRD, zwei Teilnehmerinnen aus Norwegen, eine Teilnehmerin aus Israel und ein Teilnehmer aus Palästina. Alle berichteten von der Kaperung ihres Schiffes, von dem Terror der israelischen Soldaten bei der Gefangennahme. Weiter lesen… „Bericht: Internationale Solidarität –
Mitglieder der Gaza Flotille zu Gast in Bemen“

Deutschlandfunk: Deutsche Regierungen handeln in Bezug auf Israel beschämend

„Weder sind Ben-Gvirs Aussagen gänzlich neu, noch sind es die mutmaßlichen israelischen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza, und auch die Verbrechen der völkerrechtswidrigen Besatzungspolitik im Westjordanland sind es nicht. Jahrelang haben deutsche Regierungen zugesehen. Das ist beschämend.“

Dieses Zitat aus einem im Deutschlandfunk am 22.8.2026 veröffentlichten Kommentar deutet an: Hier wird Klartext geredet – zu Recht, wie wir meinen.

Wer den Kommentar nachhören möchte, findet ihn hier: (Link)

Wer den Kommentar lieber lesen möchte, findet hier unsere Transkription: (Link) 

Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs

Eine Buchempfehlung von Bernd Fischer

Gerhard Hanloser gilt nach mehreren Veröffentlichungen wie „Krise und Antisemitismus. Eine Geschichte in drei Stationen von der Gründerzeit über die Weltwirtschaftskrise bis heute“ (2003), „Sie waren die Antideutschesten der deutschen Linken“ (2004) und „Die andere Querfront – Skizzen des antideutschen Betrugs“ (2019) als profunder Kenner der überwiegend westdeutschen linken Szene, die es geschafft hat, sich in endlosen Kämpfen um eine korrekte – soll heißen: unangreifbare – Position zur deutschen Geschichte, zum Staat Israel und zum Zionismus zu zerfleischen.

Viele sind dabei auf der Strecke geblieben, manche haben es zu gut dotierten Positionen im Staats- und Wissenschaftsbetrieb gebracht. Sie können als Richter über andere auftreten, wobei der sogenannte „linke Antisemitismus“ als schärfste Waffe gegen jede Form antiimperialistischer Kritik an der Politik des Staates Israel gilt. Weiter lesen… „Gerhard Hanloser: „Linker Antisemitismus“ – Zur Kritik eines Kampfbegriffs“