6. August – Kundgebung um 17 Uhr in Bremen auf dem Grasmarkt
(zwischen Rathaus und Dom).
(zum Vergrößern bitte anklicken)
Der Schriftsteller und Orientalist Navid Kermani hat am 20.07.2026 eine ungewöhnliche Rede anlässlich der Vereidigung von Bundeswehrrekruten gehalten, in der er – in Anwesenheit von Verteidigungsminister Pistorius – mit Bundeskanzler Merz hart ins Gericht geht – unbedingt sehenswert!
Unser Kommentar:
Lässt ein Bundesverteidigungsminister, zumal einer wie Boris Pistorius, bei einer Rekrutenvereidigung im Berliner Bendlerblock einen Schriftsteller ans Rednerpult, ohne vorher mit ihm besprochen zu haben, in welche Richtung dessen Rede gehen, was also betont und wer besonders angegriffen werden soll? Kaum vorstellbar.
Israel behindert jede Hilfe für die Bewohner in Gaza – ein Arzt berichtet über die Schwierigkeiten und Schikanen, die er bei zwei Einsätzen in den Krankenhäusern von Gaza erlebt hat.
Interview mit dem Arzt Dr. Fadi Shukfeh, veröffentlicht von der unabhängigen Nachrichtenplattform Weltnetz TV hier (Link zur Website) .
Viele Menschen in der Friedensbewegung kennen Michael Lüders von seinen Vorträgen, Videoauftritten und Buchveröffentlichungen (zuletzt: Drecksarbeit? Israel, Amerika und der imperiale Größenwahn im Nahen Osten).
Den folgenden Videobeitrag beginnt er mit der Frage, wer, wie und mit welchem Ziel unser Denken bezüglich Krieg und Frieden beeinflusst. Er konstatiert, dass es nur wenige Stimmen gibt, die nicht für Kriegstüchtigkeit und Kriegsvorbereitung werben. Trotz gegenteiliger, meist eindeutiger, Faktenlage würden uns immer wieder die gleichen (falschen) Einschätzungen eingehämmert. Diesem betreuten Denken könnten wir kaum entkommen.
Selberdenken sei nicht erwünscht. Mit dem Selberdenken käme man vielleicht auf so dumme Gedanken wie zu fragen, wem denn eigentlich die ganze Kriegspropaganda nützt. Diese „dummen Gedanken“ denkt Lüders weiter und bietet uns einen Spaziergang durch Geschichte und Philosophie an, in dem es um Kapitalismus und Imperialismus geht.
Er zitiert Hilferding, Marx, Luxemburg und Lenin und kommt zur begründeten Überzeugung des französischen Sozialisten Jean Jaurès (1914 ermordet): Der Kapitalismus trägt in sich den Krieg wie die Wolke den Regen.
Zu finden ist der Vortrag auf der Website von Michael Lüders (Link)
Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die NATO – eine dystopische Farce, die aus Orwells 1984 oder Huxleys Buch über die Oligarchenherrschaft stammen könnte.
Müsste eine Verleihung eines Friedenspreises utopische, positive Perspektiven aufzeigen wie Diplomatie zwischen Staaten, Abrüstung und ein friedliches Nebeneinander mit Respekt vor den Befürchtungen und Wünschen aller Staaten und der dort lebenden Menschen, wird hier normales, menschliches Empfinden ins Gegenteil verkehrt. Abschreckung und Abschreckungsspirale durch Waffenproduktion, Frieden schaffen nur mit Waffen, geschichtliche Erfahrungen (1. und 2. Weltkrieg, Hiroshima …) ignorieren oder das Gegenteil behaupten. Schulden machen für Waffenproduktion, Waffen in Krisengebiete exportieren, den Sozialstaat dafür weiter schreddern. Weiter lesen… „NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 – Eine dystopische Farce“