Bremer Friedensforum

Pressemitteilung/Terminhinweis 20.4.2009

Felicia Langer in Bremen

BREMEN. Die israelische Menschenrechtsanwältin, Friedensaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises, Felicia Langer, spricht am Mittwoch, 22. April, um 19.30 Uhr im Saal des Überseemuseums zum Thema "Um Hoffnung kämpfen – ist der Frieden im Nahen Osten noch möglich?" Felicia Langer, geboren 1930 im polnischen Tarnow, Tochter eines jüdischen Rechtsanwalts, flüchtete 1939 vor den Nazis in die Sowjetunion. 1949 heiratete sie und ging ein Jahr später mit ihrem Mann, der fünf Konzentrationslager überlebte, nach Israel.

Nach einem Jura-Studium und dem Schock des Sieben-Tage-Krieges von 1967 war sie die erste israelische Rechtsanwältin, die, mit Sitz in Jerusalem, Palästinenser gegen Israel Justiz verteidigte. 23 Jahre lang hielt sie diese Stellung, gab 1990 aus Protest ihr Büro auf und lebt seither in Tübingen. 1990 erhielt sie in Stockholm den Alternativen Nobelpreis und 1991 den "Bruno-Kreisky-Preis".

Veranstalter sind das Bremer Netzwerk für einen gerechten Frieden im Nahen Osten, Bremer Friedensforum, Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) und die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft (DPG).

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