Pressemitteilung den 02.03.2009 Paul Walker auf Friedenskundgebung in Bremen-Nord Zur 357. Friedenskundgebung in Bremen-Nord sprach Dr. Paul Walker, Direktor des Legacy Programm von "Global Green"/USA. Paul Walker weilte als Gast auf der Strategiekonferenz "60 Jahre NATO-Frieden ist etwas anderes" der Kooperation für den Frieden und des Bremer Friedensforums. "Green Cross" arbeitet mit Regierungen zusammen und setzt sich für die sichere Vernichtung von so genannten Altlasten aus der Zeit des "Kalten Krieges" ein: Chemiewaffen, Atomwaffen, biologische Waffen. Für die Erreichung von Rüstungsbeschränkungen und die Nichtweitergabe von Atomwaffen arbeitet Paul Walker seit mehr als zehn Jahren in Washington D.C. Paul Walker erwarb seinen Doktortitel in Politikwissenschaft und Verteidigungsstudien am "Massachusetts Institute of Technology". Er wirkte auch als Experte im Verteidigungsausschuss des US- Repräsentantenhauses. Paul Walker bezeichnet sich selbst als Optimist und setzt große Hoffnung in den neuen Präsidenten Barack Obama. "Green Cross" ist hauptsächlich vertreten in der Schweiz, Russland, Ukraine und den USA. Aus militärischer Sicht, meinte Paul Walker in Bremen-Nord, habe man schon lange erkannt, dass Atombomben keinen Sinn machen, darum glaube er, dass nicht so sehr die Abschaffung der Atombomben das Problem darstelle, als vielmehr deren "saubere" Entsorgung. Große Probleme bereiten die biologischen Waffen und die chemischen Waffen und die "Säuberung" der verlassenen Stützpunkte und Militär-Basen. Es sei schwierig, dafür Gelder zu bekommen und die richtigen Ansprechpartner zu finden, so Walker. Durch die Arbeit von "Green-Cross" wurden schon etliche "Altlasten" beseitigt. Die Kosten sind nicht im Rüstungsetat enthalten. Petra Scharrelmann leistete als Dolmetscherin für Paul Walker hervorragende Arbeit. Die Veranstaltung fand ihren Abschluss in einer lebhaften Diskussion im Bürgerkeller des "Gustav-Heinemann- Bürgerhauses".
Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg
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