Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung Pressemitteilung 02.03.2009 Keine Katastrophe sondern neue Perspektiven für Bremen: BREMEN. Die Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung und das Bremer Friedensforum fordern die Bundesregierung auf, den Kaufvertrag für den Militärtransporter Airbus A 400M zum 31. März zu kündigen. Offensichtlich wolle der EADS-Konzern die gegenwärtige weltweite Finanzkrise nutzen und weitere Milliardensubventionen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung herauspressen, so die beiden Friedensorganisationen. Im Gegensatz zum Bremer Bundestagsabgeordneten Volker Kröning (SPD) halten Andrea Kolling von der Stiftung und Ekkehard Lentz vom Friedensforum einen Ausstieg aus dem Projekt keineswegs für eine "Katastrophe für Bremen": "Wir brauchen keine Panzer- und Militärtransporte in die Kriegs- und Krisengebiete in aller Welt durch einen A 400 M!" Jetzt müsse stattdessen die Rüstungskonversion neuen Auftrieb und staatliche Unterstützung erhalten. Kluge Strategien zur Erweiterung der Produktpaletten in zivile Bereiche hinein (Diversifizierung) seien sowohl für Unternehmen als auch für Regionen wesentlich und zukunftsweisender. Nach der ursprünglichen Planung sollte die Bundeswehr ab 2012 sechzig Military-Airbusse A 400 M erhalten. Den Militärs dient das Milliardenprojekt dem schnellen weltweiten Transport von Soldaten und Gerät im Rahmen der "Strategischen Verlegefähigkeit in der Luft".
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