Veranstaltung

Datum: 18. November 2017
Ort: Merktplatz, Bremen
Zeit:13:00 Uhr

Bundesweiter Aktionstag der Friedensbewegung

Der Bremer Künstler Klaus Schiesewitz hat für den Aktionstag schon einmal drei Kraniche gebastelt. Weltweit falten Menschen Papierkraniche, um Zeichen zu setzen, für die Ächtung von Atomwaffen
Für eine atomwaffenfreie Welt!

Verschiedene Bündnisse, Kampagnen und Initiativen rufen zu einem bundesweiten Aktionstag der Friedensbewegung auf. Am (und um den) 18. November finden in Berlin, Bonn, Bremen, Frankfurt, Kassel und in vielen weiteren Städten Mahnwachen, Menschenketten und andere Aktionen statt. Der Aktionstag soll ein Zeichen setzen für ein Ende der weltweiten Kriege und Konflikte, für Abrüstung und eine atomwaffenfreie Welt.

In Bremen rufen am Samstag, 18. November, um 13 Uhr IPPNW, ICAN und das Bremer Friedensforum auf dem Marktplatz zu einer Kundgebung auf.

Auf der Veranstaltung werden Bürgermeister Carsten Sieling und Lars Pohlmeier, Mitbegründer der Organisation ICAN (Internationale Kampagne für das Verbot von Atomwaffen), die dieses Jahr den Friedensnobelpreis erhält, sprechen. Volkert Ohm von der Juristenorganisation IALANA stellt den Appell an die bremischen Abgeordneten des Bundestages, des Europäischen Parlamentes und der Bürgerschaft, sich für die Unterzeichnung des internationalen Vertrages zum Verbot von Atomwaffen einzusetzen, vor. Barbara Heller vom Bremer Friedensforum moderiert.

Im Anschluss soll eine Menschenkette um das Haus der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) mit der Forderung nach Atomwaffenverbot gebildet werden.


Wir in Bremen wollen die Tatsache, dass ICAN in diesem Jahr den Friedensnobelpreis verliehen bekommt, aktiv nutzen und den Fokus auf unsere Vision einer atomwaffenfreien Welt richten.
Denn dies ist dringend notwendig:
  • Die Spannungen zwischen Nordkorea und den USA drohen weiterhin zu einem gewaltsamen Konflikt zu eskalieren, im schlimmsten Fall sogar zu einem Atomkrieg.

  • Das Atomabkommen mit dem Iran ist in Gefahr durch die verantwortungslose Politik Trumps. Die Folgen wären unabsehbar. Diese könnten zu einer neuen Weiterverbreitung von Atomwaffen und gar zu einem neuen Krieg in der Region führen.

  • Weiterhin sind in Büchel ca. 20 US-Atomwaffen stationiert im Rahmen der nuklearen Teilhabe. Erst vor kurzem wurde dort der Abwurf der Atombomben durch deutsche Piloten bei einer NATO-Übung geprobt.

  • Es gibt auch positive und schöne Gründe auf die Straße zu gehen: Lasst uns gemeinsam den Friedensnobelpreis für ICAN feiern! Unsere Kampagne ist Teil von ICAN und somit Mitgewinner*in. Aber auch Du/ Ihr, die sich für die Abschaffung der Atomwaffen und ein Verbot einsetzen, seid alle Mitgewinner*innen! Lasst uns gemeinsam die positive Energie nutzen und dafür eintreten, dass auch Deutschland dem UN-Atomwaffenverbot beitritt.


Alle Infos zum Aktionstag sind zu finden unter www.friedenskooperative.de/aktionstag18.November

Unterschriftenaktion an die Bundesregierung „Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot“ (unter https://weact.campact.de/petitions/unterzeichnen-sie-das-un-atomwaffenverbot)


Sadakos Geschichte

Sadako, ein Mädchen aus Hiroshima, erkrankte 10 Jahre nach dem Atombombenabwurf an Leukämie. Aufgrund einer japanischen Legende fing sie an, Kraniche zu falten, denn 1000 gefaltete Kraniche sollen laut der Legende einen Wunsch erfüllen. Sie wollte gesund werden, hatte aber zu Lebzeiten nur die Kraft für 644 Papierkraniche. Am 25. Oktober 1955 starb Sadako. Ihre
Freunde, die sie liebten und vermissten, begannen Geld für ein Denkmal für Sadako zu sammeln. Viele andere Kinder waren bereits in Hiroshima gestorben und sterben noch an den Folgen der Atombomben.

http://www.atomwaffenfrei.de/fileadmin/user_upload/pdf_Dateien/Materialien/Mrz2014Lesezeichen.pdf
Bilder:
21:21:29
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