Appelle

An die künftige Bundesregierung: Abrüsten statt Unterstützung weiterer Kriege

Die Verhandlungen zur Bildung der künftigen Bundesregierung laufen. Dabei wird auch vereinbart, ob Frieden und Abrüstung politische Ziele sind oder die weitere Aufrüstung und Beteiligung der Bundeswehr an Kriegen in aller Welt forciert wird.

Kriegseinsätze beenden!

Allein ein Blick auf die Ergebnisse der Kriege in Afghanistan, Jugoslawien, Libyen,Irak, Syrien, … macht deutlich: Krieg löst kein Problem. Im Gegenteil: Tote, großes Leid der Menschen, zerstörte Länder, Verbitterung und Hass sind die Folgen. So wird die Basis für weitere Gewalt, Flucht und Vertreibung geschaffen.

Keine 2% des Bruttoinlandsprodukts für Rüstung – Abrüsten!

Die von der Bundesregierung mitbeschlossene Selbstverpflichtung der NATOStaaten, zwei Prozent des geschaffenen Reichtums (Bruttoinlandsprodukt) für Rüstung auszugeben, würde fast eine Verdoppelung des „Verteidigungshaushalts“ bedeuten. Die Menschen in unserem Land und weltweit brauchen nicht
immer mehr Waffen, sondern soziale Sicherheit, Bildung, Wohnungen und eine sinnvolle Infrastruktur.

Atomwaffen abschaffen – in Büchel beginnen!

Es ist gut, dass Bundeskanzlerin Merkel der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) zur Verleihung des Friedensnobelpreises gratuliert hat. Dem müssen aber auch entsprechende Taten folgen. Unser Land muss bei der überwiegenden Mehrheit der (bisher) 122 Staaten in der UNO mitmachen,
die ein Verbot der Atomwaffen fordern. Und beginnen damit kann man gleich in Deutschland mit dem Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel (Eifel).

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