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Nein zum Säbelrasseln – für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa!

Die US-Army hat im Januar 2017 eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten und mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKW über Bremerhaven zu NATO-Manövern nach Osteuropa verlegt. Diese Transporte waren die umfangreichsten seit dem Ende des Kalten Krieges – Deutschland wurde damit zum Aufmarschgebiet.

Ein breites Bündnis folgte dem Aufruf „Bremerhavener Appell“ zu einer vielbeachteten Demonstration am 7. Januar 2017 vom Stadtzentrum bis ins Hafengebiet.

Ab September 2017 soll die Panzerbrigade, so wie geplant, durch eine neue ersetzt werden, damit stehen wieder umfangreiche Truppenbewegungen bevor.
Wir lehnen diese permanente Militärpräsenz vor Russland entschieden ab. Die Konsequenzen dieser Manöver sind kaum absehbar. Die weltpolitische Lage ist angespannt. Das Säbelrasseln der NATO vor der russischen Haustür erhöht die Kriegsgefahr. Diese Manöver sind nicht nur Drohgebärde, sondern laut US-Kommando EUCOM in Stuttgart geht es auch darum, festzustellen und zu üben, wie die Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Platz nach Europa gebrachtwerden kann. Russland und Weißrussland reagieren mit gemeinsamen Manövern an der weißrussischen Westgrenze.

Im Bremerhavener Appell heißt es:

Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik statt weiterer Provokationen. Wir wollen Frieden in Europa und der Welt sowie die Ächtung aller Kriege. Das bereits begonnene neue Wettrüsten wird das Geld verschlingen, das die Menschheit braucht, um Hunger, Not und Klimakatastrophen wirksam zu bekämpfen.
Wir wollen keine weiteren Militärtransporte und rufen dazu auf, in weiteren Städten und Gemeinden kreativen und entschlossenen Protest zu entwickeln.
Wir rufen die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Kommunalparlamente auf, sich mit allen Mitteln den Militärtransporten durch ihre Städte und über ihre Häfen entgegenzustellen.

• Keine NATO-Manöver in Europa und weltweit
• Schluss mit den deutschen Kriegseinsätzen
• Waffenexporte stoppen
• Für eine solidarische und gerechte Welt

Wir rufen auf zur Demonstration am 15. September 2017, 17 Uhr an der Großen Kirche in Bremerhaven
(Bürgermeister-Smidt-Str. 45)


Download Appell

Diesen Aufruf unterstützen bisher:
Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden; Aktionsbündnis Bremervörde; Alevitischer Kulturverein; Bremer
Friedensforum; DKP Bremen-Nord; Die Falken Bremerhaven; Friedensforum Emden; GEW, Stadtverband
Bremerhaven; Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg; Kurdisch-Deutscher Gemeinschaftsverein; DIE
LINKE. Kreisverbände Bremerhaven, Südkreis Cuxhaven und Wesermarsch; Solidarische Hilfe Bremerhaven;
Sozialistische Alternative (SAV), Ortsgruppe Bremerhaven; Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesvereinigung Bremen; Verein für gleiche Rechte
unterstützende Einzelpersonen auf der nächsten Seite Folgende Personen unterstützen bisher den Aufruf zur Demonstration am 15. September in Bremerhaven:
Gerd Baisch, Rechtsanwalt; Thomas Bartsch, Mitglied des Landesvorstandes DIE LINKE. Niedersachsen; Petra Brand, Stadtverordnete (DIE LINKE); Hartmut Drewes, Pastor im Ruhestand, Bremen; Raymund Gaebelein, Landesvorsitzender VVN-BdA Bremen; Holger Griebner, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung; Annemarie Hildebrand, Studienrätin im Ruhestand, Bremen; Sima Kassaie, Frankfurt; Gudrun Leuschner, Psychotherapeutin, Bremen; Ingeborg Kramer, Bremen; Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedensratschlag, Frankfurt; Sebastian Rave, Friedenspolitischer Sprecher und Direktkandidat (Wahlkreis Bremen I) der LINKEN; Fritz Storim, Meßstelle für Arbeits- und Umweltschutz; Georg Maria Vormschlag, Bremen, Bundesverband Arbeiterfotografie, Vorstandsmitglied; aus dem Bremer Friedensforum: Heinz Büscher; Barbara Heller; Cornelius Hertz, BOMP, Flüchtlingsplenum; Sönke Hundt; Heinz Koppenhöle; Ekkehard Lentz (Sprecher); Barbara Matuschewski; Gisela Meyer-Strüvy; Gerhard Schäfer; Klaus Schiesewitz; Antje Steinberg
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