Atomgefahr

AKW Brokdorf seit 30.7.17 wieder am Netz trotz schadhafter Brennstäbe

Minister Habeck bricht sein Wort | Aktion gegen Wiederanfahren von Block C in Grundremmingen

Sechs Monate lang stand das AKW Brokdorf still, ohne dass jemand den Atomstrom aus Schleswig-Holstein vermisst hätte – außer Eon und Vattenfall natürlich. Tatsächlich ist der Betrieb des letzten Atommeilers im nördlichsten Bundesland reiner Selbstzweck; wie überall profitieren auch hier allein die Anteilseigner: Auf Kosten des Ausbaus erneuerbarer Energien; auf Kosten der Stromzahler*innen; auf Kosten nachfolgender Generationen; auf Kosten der Sicherheit …

„Dank“ der tatkräftigen Beihilfe des schleswig-holsteinischen Energiewendeministeriums ist das AKW Brokdorf seit dem 30. Juli wieder am Netz – obwohl die Ursache für die ungewöhnlich starken Korrosionsschäden an mehreren Brennstäben des Reaktors nach wie vor nicht geklärt ist. Im Februar hatte der zuständige Minister Robert Habeck zugesichert, dass Eon nicht wieder anfahren dürfe, bevor die unbekannten Vorgänge im Inneren des Reaktors, die zu den rätselhaften Oxidablagerungen führen, restlos aufgeklärt und behoben seien – das ist nicht geschehen.

http://www.ausgestrahlt.de/blog/2017/03/16/korrosion-im-kern/

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