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Antikriegstag in Bremen

Bremen. DGB Bremen, Arbeit und Leben, das Bremer Friedensforum und der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt rufen am Freitag, 1. September zum Antikriegstag auf - sie fordern eine Offensive für Soziales und sagen Nein zur Aufrüstung und Kriegsvorbereitung! Die Kundgebung findet um 15 Uhr auf der Wiese vor dem Überseemuseum/Bahnhofsplatz statt. Es spricht: Dieter Nickel, NGG, mit Poesie und musikalischen Beiträgen durch das Rote Krokodil.

Am 1. September erinnern Gewerkschaften, Friedensorganisationen, Bildungseinrichtungen und Kirchen an den 1.9.1939, den Tag des Überfalls von Hitlerdeutschland auf unser Nachbarland Polen. Der dann folgende Zweite Weltkrieg hat mehr als 60 Millionen Menschen das Leben gekostet, darunter allein mehr als 27 Mio. Tote unter den Völkern der ehemaligen Sowjetunion. Vor dem Hintergrund dieser mörderischen Geschichte rufen wir zu einer Politik des Friedens auf, setzen auf Kooperation statt Konfrontation und verurteilen jede Form von Kriegsvorbereitung.

Das Bremer Bündnis zum Antikriegstag 2017 fordert einen Stopp der für uns alle gefährlichen Aufrüstung und plädiert für eine konsequente Umkehr: Weniger Rüstung - mehr Soziales. Die durch Abrüstung frei werdenden und zusätzlichen Finanzmittel müssen für eine bessere Infrastruktur, für Bildung, für Gesundheitsversorgung und den öffentlichen Wohnungsbau eingesetzt werden. Dieser Kampf für die Erhaltung und den Ausbau des Sozialstaats ist im Interesse aller Menschen. Wenn es gelingt, mehr Menschen aus der Armut herauszuholen und wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu lassen, ist das ein erfolgversprechendes Mittel, um die Rechtsentwicklung in unserem Land zu stoppen.

Den vollständigen Aufruf finden Sie/findest du hier:

Flyer: http://bremen.dgb.de/themen/++co++7dbe8832-7825-11e7-a0c6-525400e5a74a
15:10:30
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