Atomgefahr

„Atomwaffen verbieten!“

Bremer Friedensgruppen gegen deutsche Atomwaffen-Politik

Eine stark besuchte Mahnwache protestierte auf dem Bremer Marktplatz gegen die Bundesregierung, die sich zusammen mit anderen NATO-Ländern der UN-Konferenz zum Verbot der Atomwaffen verweigert. Vertreter von 123 der 193 Mitgliedsstaaten-Staaten der UNO haben begonnen, darüber Gespräche zu führen, wie es zu einem globalen Verbot der Atomwaffen kommen kann. Außer allen NATO-Staaten, ausgenommen die Niederlande und Ungarn, nehmen auch die Staaten, die Atomwaffen besitzen, u.a. China, Russland und die USA nicht an den Verhandlungen teil. Die USA hatten sogar versucht, diese UNO-Gespräche zu verhindern. Gelungen ist es ihnen das nicht. Aber sie haben so starken Druck auf die NATO-Länder ausgeübt, dass sich die meisten nicht daran beteiligen. Dabei ist das Ziel einer atomwaffenfreien Welt so dringend geboten, da man davon ausgeht, dass mehrere tausend in wenigen Minuten eingesetzt werden können. Ein Manöver in Norwegen hat unter Einschluss der Bundeswehr erst kürzlich einen Einsatz von Atomwaffen gegen Russland geprobt.
Die stark besuchte Bremer Mahnwache wurde von zahlreichen Passanten wahrgenommen, die zum Teil stehen blieben und den Redebeiträgen zuhörten, einige sich sogar zu den Protestierenden dazustellten. Es sprachen Barbara Heller vom Bremer Friedensforum, die zugleich moderierte, Gerhard Baisch von der Friedensorganisation der Juristen IALANA, Joachim Streicher von der Friedensorganisation der Mediziner IPPNW und der Bremer Anwalt Günter Werner.

Rede von Gerhard Baisch

Rede von Günter Werner

Fotos und Text: Hartmut Drewes
Bilder:
05:34:07
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