Veranstaltung

Datum: 24. Februar 2017
Ort: Gemeindehaus Zion, Kornstr. 31, 28201 Bremen
Zeit:19:00-22:00 Uhr

Bremen im 2. Weltkrieg – Vom Handelszentrum zur Rüstungshochburg

Veranstaltung mit Prof. Jörg Wollenberg
Moderation: Prof. Sönke Hundt, Bremer Friedensforum

Im Rahmen der Ausstellung "Nie wieder Krieg?" in der Bremer Neustadt findet die Veranstaltung statt, mit der an historische Erinnerungen angeknüpft und für die aktuelle Militarisierung der Außen- und Innenpolitik der Bundesregierungsensibilisiert werden soll.

„Der Kaiser ging, der Führer ging- die Bremer Waffenschmieden blieben“. So lautete der Titel einer Broschüre, die 1984 aus einem der Lehr – und Forschungsprojekte von Jörg Wollenberg an der Universität Bremen entstand. Wie ist es zu erklären, so fragt der Bremer Hochschullehrer (im Unruhestand), dass in der einstigen linken Hochburg Bremen alle Abrüstungsinitiativen immer wieder scheiterten und Bremen bis heute ein Zentrum der deutschen Waffenproduktion geblieben ist? „Auferstanden aus den Ruinen“ beteiligten sich auch nach dem 2. Weltkrieg die zur Demontage verpflichteten, teils zerstörten alten Rüstungsbetriebe nach einer kurzen, von den Siegermächten verordneten Zwangspause erneut an der Rüstungsproduktion. Und das mit staatlicher und senatorischer Unterstützung,; gelegentlich mit wechselnden Namen und mit geschickten Tarnungen. Echolote für U-Boote ließen sich auch für den Fischfang nützen oder als Solaranlagen weiter entwickeln usw., usw.

Veranstalter sind: Zionsgemeinde Bremen | DIE LINKE Kreisverband Links der Weser | Bremer Friedensforum

Download Plakat/Flyer
16:29:17
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