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NEIN ZU NATO UND MILITARISIERUNG! Bremer Friedensforum hält Mahnwache gegen Bundeswehrempfang

Vertreterinnen und Vertreter des Bremer Friedensforums hielten aus Anlass des Jahresempfangs der Bundeswehr im Bremer Rathaus eine Mahnwache. Sie äußerten mit Transparenten und Schildern ihren Unmut über die deutsche Militärpolitik, primär gegen die 15 Auslandseinsätze u.a. in den Ländern Afghanistan, Kosovo, Sudan, Irak, Syrien und Mali, die keinen Frieden bringen, sondern Flüchtlingsströme und Terrorismus sowie Rüstungsproduktion und –export verstärken. Die FriedensaktivistInnen verteilten Handzettel, die auch von einer Reihe von Gästen genommen wurden. Einige ließen sich auch auf ein Gespräch ein. Forderungen des Friedensforum waren auch, dass die Militarisierung der Gesellschaft gestoppt werden müsse und der Krieg nicht zum Normalfall werden dürfe. Auch die Ablehnung der NATO wurde deutlich gemacht.

Über 200 Gäste eilten zum Empfang, darunter sehr viele Uniformierte, hauptsächlich aus der Armee, aber auch von Polizei und Feuerwehr, dazu zivile Personen des öffentlichen Lebens, so Bürgerschafts- und Bundestagsabgeordnete, wie Elisabeth Motschmann (CDU), die Fotos von der Mahnwache machte und auf Facebook stellte. Nicht nur diese Personen wurden von den Medien beachtet, sondern auch die Protestierenden. Es gab mehrere TV-Interviews.

Neu war, dass nicht mehr wie in den vergangenen Jahren Feldjäger der Bundeswehr den Zugang zum Rathaus sicherten, sondern Bremer Polizeibeamte. Das nahm das Bremer Friedensforum positiv zur Kenntnis. Abgelehnt wird vom Bremer Friedensforum - als Verstoß gegen das Grundgesetz - die zivil-militärische Übung, die in Kürze Bundeswehr und Polizei gemeinsam in Bremen und fünf anderen Bundesländern durchführen.

Text und Fotos: Hartmut Drewes
Bilder:
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