Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 1. November 2015


Rüstung in Bremen: Kritik an Ex-Bürgermeister und Ex-Staatsrat

Bremen. Der Journalist Matthias Sander besuchte kürzlich die Donnerstags-Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz und die Mahnwache gegen den "Rüstungsstandort Bremen", zu denen das Bremer Friedensforum regelmäßig aufruft. Über den Rüstungsstandort Bremen berichtete jetzt die "Neue Zürcher Zeitung" (Link siehe unten).

Zu den Aussagen von Ex-Staatsrat Heiner Heseler in diesem Artikel erklärt das Bremer Friedensforum:

Heiner Heseler sagt in der "Neuen Zürcher Zeitung" zur Rüstungsproduktion, er fände es unglaubwürdig, wenn Bremen sich bei all den derzeitigen Kriegen mit seinen Kompetenzen aus der Sicherheitsdiskussion ziehen würde. Das Bremer Friedensforum findet es mehr als befremdlich, dass sich der ehemalige Staatsrat so sehr für die Bremer Rüstungsindustrie stark macht. Diese Betriebe liefern bekanntlich in viele Länder der Welt todbringende Rüstungsgüter. Ein Beispiel sei hier stellvertretend genannt: die Lürssen-Werft. Deren Kriegsschiffe werden in zahlreiche Kriegs- und Krisengebiete geliefert und machen die Weltmeere unsicher. Wo bleibt da die Würde, wenn sich Herr Heseler auch heute noch intensiv für das blutige Rüstungsgeschäft einsetzt?

Auch die Person Henning Scherf und seine Aussagen in dem Artikel stoßen beim Bremer Friedensforum auf Missfallen: Dem früheren Bürgermeister war es nach eigenem Bekunden ebenfalls wichtig, sich mit der Rüstungsindustrie zu verständigen und mit ihr zu kooperieren. Das Friedensforum vermisst jegliche kritische Reflektion des früheren Bürgermeisters: Friedenspolitik sieht anders aus!

Der Artikel in "Neue Zürcher Zeitung" im Wortlaut
02:12:02
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