Pressemitteilung

Pressemitteilung vom 13. August 2014


Ende der Waffenlieferungen an IS und UNO-Konferenz gefordert

Das Bremer Friedensforum ist entschieden dagegen, mit Militär und Waffenlieferungen gegen die Gräueltaten der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) vorzugehen. Bombardierungen, Militärinterventionen und Waffenlieferungen in den Irak sorgen eher dafür, dass sich ein neuer Brandherd im Nahen und Mittleren Osten entwickelt. Es ist jetzt vielmehr international dafür zu sorgen, dass die Waffenlieferungen, besonders von Saudi-Arabien und Katar sowie sonstige militärische Unterstützungen an den IS sofort beendet werden. Auch die freie Bewegung von Terrormilizen über die Grenzen der Türkei, ob nach Syrien oder in den Irak, muss von der türkischen Regierung unterbunden werden. Wer glaubhaft für eine Befriedung der Region eintritt, muss fordern, dass Deutschland entsprechende Konsequenzen zieht und nach Saudi-Arabien und Katar keine Waffen mehr exportiert.

Auf UNO-Ebene muss eine internationale Konferenz einberufen werden, auf der sich Vertreter aller beteiligten Staaten darauf verständigen, einen sofortigen Waffenstillstand im Irak zu erwirken. Außerdem ist den vor den Verbrechen der IS-Milizen Flüchtenden humanitäre Hilfe und unbürokratische Aufnahme zu gewähren, auch in Deutschland.

Am Freitag, dem 15. August findet um 16 Uhr auf dem Hillmannplatz in Bremen eine Kundgebung des Ezidischen Kulturvereins in Bremen und Umgebung e.V. statt.
23:00:34
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