Veranstaltung

Datum: 16. Juni 2014

Mahnwache gegen Rüstung und Rüstungsexport vor der Bürgerschaft

Mit einer Mahnwache empfingen etwa zwanzig Friedensaktivisten von Bremer Friedensforum, Deutscher Friedensgesellschaft (DFG/VK) und anderen Initiativen die Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft vor deren Sitzung am Mittwoch, dem 18. Juni.

Sie protestierten gegen die Produktion von Rüstungsgütern in Bremen sowie gegen die Verschiffung von Waffen in den Häfen der Hansestadt. „In Bremen produzieren unter anderem die Firmen Atlas-Elektronik, EADS, Lürssen-Werft, OHB und Rheinmetall Defence Electronics Rüstungsgüter,“ hieß es im Flugblatt der Demonstranten. Die Bremer Lagerhaus-Gesellschaft (BLG) verschiffe in den Häfen von Bremen und Bremerhaven Kriegsmaterialien für den Export, beklagten sie. Diese und andere Firmen verdienten an Rüstung und Krieg. Weil Rüstungsproduktion und -exporte Kriege in Gang bringen und halten könnten, gehörten Herstellung und Verbreitung von Kriegsmaterialien sofort verboten. Die Friedensaktivisten forderten Bremens Bürgerschaft und Senat auf, echte Friedenspolitik zu betreiben und sich für die Umstellung Bremer Rüstungsfirmen auf die Herstellung ziviler Güter (Rüstungskonversion) einzusetzen und dafür wieder die Stelle eines Beauftragten für Rüstungskonversion zu schaffen. Außerdem seien die Häfen von Bremen und Bremerhaven für Rüstungsexporte zu schließen.

Es kam z. T. zu Gesprächen mit den Abgeordneten, so mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion Björn Tschöpe. Kristina Vogt, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE stellte sich kurz solidarisch zu den Protestierenden.
Bilder:
21:20:34
Hier können Sie sich in unseren Newsletter eintragen



Aktuellen Newsletter downloaden
FACEBOOK-SEITE
Follow us on Twitter